
Kanadas Premierminister Mark Carney erklärte am 5. März bei einer Pressekonferenz, dass „niemand absolut ausschließen kann“, dass Kanada an militärischen Aktionen beteiligt wird, falls der Konflikt mit Iran weiter eskaliert. Er betonte, dass Kanada im Bedarfsfall mit Verbündeten Seite an Seite die Sicherheit verteidigen werde. Zugleich kritisierte er die USA und Israel, die ohne vorherige Absprache mit Kanada und anderen Verbündeten offensive Maßnahmen ergriffen hätten.
Carney umriss klar die Grenzen Kanadas: Das Land hat sich an keinen aggressiven militärischen Aktionen der USA und Israels beteiligt, und solche Maßnahmen wurden ohne Konsultation mit Verbündeten durchgeführt.
Er zitierte seine Position direkt: „Die offensive Maßnahmen der USA und Israels wurden ohne Absprache mit Kanada und anderen Verbündeten ergriffen. Wir haben uns an diesen Aktionen nicht beteiligt. Aber wir werden stets das kanadische Volk verteidigen und im Bedarfsfall mit unseren Verbündeten zusammenstehen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.“
Es ist bemerkenswert, dass Carney gleichzeitig öffentlich sein Bedauern über seine anfängliche Haltung äußerte. Nach Beginn der Bombardierungen unterstützte er die militärische Aktion der USA gegen den Iran zunächst weitgehend; am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Sydney (Sydney) sagte er jedoch, dass dieser Konflikt erneut das Scheitern der internationalen Ordnung offenbare, und rief alle Parteien – einschließlich der USA und Israels – dazu auf, die internationalen Regeln einzuhalten und eine schnelle Deeskalation zu fördern.
Die USA üben Druck auf ihre Verbündeten aus, um Unterstützung für ihre Iran-Operationen zu erhalten. Die Reaktionen sind deutlich unterschiedlich:
Großbritannien: Genehmigte die Nutzung eigener Basen für Verteidigungszwecke, lehnt jedoch offensive Einsätze ab.
Spanien: Trump kritisierte Spanien, weil es die Nutzung von Basen für offensive Operationen verweigert habe, und drohte, „alle Handelsbeziehungen mit Spanien abzubrechen“; das Weiße Haus behauptete, Spanien habe zugestimmt, doch ein spanischer Beamter dementierte dies öffentlich.
Kanada: Carney stellte klar, dass Kanada an den betreffenden Operationen nicht beteiligt ist, und definierte die Grenzen einer möglichen zukünftigen Intervention im Rahmen der Verteidigung.
Der Hintergrund der oben genannten Erklärung Carneys ist die signifikante Ausweitung des Konfliktraums. Am Mittwoch griffen die USA in internationalen Gewässern vor Sri Lanka (Sri Lanka) mit Torpedos ein iranisches Kriegsschiff an und versenkten es, was zeigt, dass sich die Kampfzone über den Nahen Osten hinaus erstreckt und weltweit Besorgnis über eine weitere Eskalation besteht.
Ein Reporter fragte Carney, warum er in seiner ersten Stellungnahme nicht zu einer Deeskalation aufgerufen habe. Carney antwortete, dass ein solcher Aufruf zu diesem Zeitpunkt noch zu früh gewesen sei: „Das war erst der Anfang. Kanada hat innerhalb weniger Stunden eine Erklärung abgegeben, und nach unserem Verständnis war es zu diesem Zeitpunkt unmöglich, die feindlichen Aktionen zu erreichen.“
Was bedeutet die Aussage Kanadas, „eine Beteiligung an militärischen Aktionen nicht auszuschließen“?
Carneys Äußerung bewahrt Kanadas strategischen Spielraum bei einer weiteren Eskalation des Konflikts, betont jedoch, dass potenzielle Maßnahmen defensiver Natur sein werden. Es wird klargestellt, dass Kanada an den aggressiven Aktionen der USA und Israels nicht beteiligt ist. Es handelt sich um eine diplomatische Formulierung des „Nicht-Ausschlusses“, nicht um eine Verpflichtung zum Eingreifen.
Was sind die grundlegenden Unterschiede zwischen Kanada und den USA in diesem Nahost-Konflikt?
Der Kern liegt in den Verfahrensweisen und der Art der Maßnahmen. Die USA und Israel haben ohne Konsultation mit Verbündeten offensive militärische Aktionen ergriffen, was gegen multilaterale Absprachen verstößt. Kanada hingegen betont die Einhaltung internationaler Regeln und setzt auf diplomatische Deeskalation, was im klaren Gegensatz zu den einseitigen Aktionen der USA steht.
Wie reagieren andere westliche Verbündete auf den Druck der USA?
Großbritannien genehmigte die Nutzung eigener Basen nur für Verteidigungszwecke, lehnt offensive Einsätze ab. Spanien ist umstritten: Das Weiße Haus behauptete, es habe zugestimmt, doch ein spanischer Beamter dementierte dies öffentlich. Trump drohte, bei Nicht-Kooperation Handelsmaßnahmen gegen Verbündete zu ergreifen, was zu erheblichen diplomatischen Spannungen innerhalb der Allianz führte.