Der US-Arbeitsmarkt im Februar zeigt erste Anzeichen einer Abschwächung, was die Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) erschwert. Laut dem US-Arbeitsministerium sind die Nichtlandwirtschaftsstellen um 92.000 gesunken, deutlich unter den von Ökonomen prognostizierten 50.000 Zuwachs. Dies ist die dritte Beschäftigungsrückgang in fünf Monaten.
Fed-Präsidentin San Francisco, Mary Daly, sagte, dass dieser Bericht die Entscheidungsfindung erschwert, da die Fed eine Balance zwischen einem schwächer werdenden Arbeitsmarkt und einer Inflation, die immer noch über dem Ziel von 2 % liegt, finden muss. Sie betonte, dass ein Monatsdaten wichtig sind, aber nicht das einzige Kriterium für die Politik.
Währenddessen sind Gouverneur Stephen Miran und Vizepräsidentin Michelle Bowman der Meinung, dass die schwachen Beschäftigungsdaten eine Grundlage für eine Zinssenkung sein könnten. Miran erklärte, dass der Inflationsdruck nicht mehr so ernst sei und die Geldpolitik näher an der Neutralität liegen sollte. Bowman ist ebenfalls der Ansicht, dass der Arbeitsmarkt zusätzliche Unterstützung benötigt, was die Erwartungen erhöht, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr senken könnte.