Eine neue Patentanmeldung der Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) zeigt, dass digitale Vermögenswerte wie XRP und Stellar (XLM) in Zukunft als Liquiditätstoken im systemübergreifenden Finanzsystem fungieren könnten.
Das Patent beschreibt einen Rahmen, der den nahtlosen Transfer tokenisierter Vermögenswerte zwischen verschiedenen Blockchain-Netzwerken ermöglicht. In diesem Modell dienen XRP und XLM als Brückenvermögenswerte, um die Zahlungsabwicklung zu beschleunigen und die Interoperabilität zwischen traditionellen Finanzinfrastrukturen und dezentralen Ledger-Netzwerken zu verbessern.
DTCC verarbeitet jährlich etwa 3,7 Billionen USD an Wertpapiertransaktionen und verwahrt Vermögenswerte im Wert von fast 87 Billionen USD. Das Unternehmen erforscht, wie Blockchain das globale Zahlungssystem modernisieren kann.
Der ehemalige CTO von Ripple, David Schwartz, betonte ebenfalls, dass XRP-Transaktionen nach der Bestätigung unveränderlich sind, was die Zuverlässigkeit beim Werttransfer zwischen Netzwerken stärkt.
Obwohl dies noch keine sofortige Implementierung bedeutet, zeigt die Patentanmeldung, dass große Finanzinstitutionen zunehmend an blockchain-basierten Liquiditätslösungen interessiert sind.