Wochenende verschärft sich die Lage im Nahen Osten weiter, Irans Ölvorratsanlagen wurden von Israel angegriffen, was die Öl-Futures kurzfristig über 110 US-Dollar steigen ließ. Ein Anstieg der Ölpreise ist oft ein Indikator für politische Krisen in der Region. Historisch gesehen gehen steigende Ölpreise meist mit fallenden Aktienmärkten einher. Da der Kryptowährungsmarkt derzeit stark mit den US-Aktien korreliert, ist es wahrscheinlich, dass der Kryptomarkt bei einem Rückgang der US-Börsen ebenfalls fällt. Die Kämpfe im Nahen Osten haben sich ebenfalls verschärft, was die Marktstimmung weiter verschlechtern dürfte.
Letzte Woche stieg Bitcoin unerwartet gegen den Trend stark an und durchbrach die Marke von 74.000 US-Dollar. Doch aufgrund der anhaltenden Verschärfung der Lage im Nahen Osten zum Wochenende hin, flossen Kapital in sichere Anlagen, was den Kryptomarkt nach unten drückte. Damit konnte Bitcoin kurzfristig die Abwärtstrendlinie durchbrechen, fiel aber wieder zurück. Der Trendversuch scheiterte, und Bitcoin pendelt nun bei etwa 66.000 US-Dollar. Um eine Trendwende zu bestätigen, muss Bitcoin über 70.000 US-Dollar stabil bleiben. Wenn es in dieser Woche erneut gelingt, die 70.000er Marke zu testen, könnte das eine Gelegenheit sein, Long-Positionen aufzubauen. Andernfalls ist Vorsicht geboten.