Vitalik Buterin stellt sich eine Lösung vor, ETH zu staken, die nur mit "einem Klick" für Organisationen möglich ist

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Mitbegründer von Ethereum, Vitalik Buterin, hat kürzlich bekannt gegeben, dass die Ethereum Foundation eine vereinfachte Technologie für verteilte Validierer, genannt DVT-lite, implementiert hat, um im Februar 72.000 ETH zu staken. Laut ihm hat diese Technologie ein enormes Potenzial, Organisationen das Staken einfacher und effizienter zu machen.

„Mein Ziel mit diesem Projekt ist es, das verteilte Staken für Organisationen zu einem einfachen Klick zu machen“, teilte Buterin am Montag auf X mit.

DVT-lite: Vereinfachte Lösung für verteiltes Staken

Buterin erklärt, dass Nutzer mit DVT-lite einen Computer auswählen können, um die Nodes zu betreiben, eine gemeinsame Konfigurationsdatei mit demselben Schlüssel erstellen und das System dann alles automatisch einrichtet.

DVT-lite ist eine vereinfachte Version der Distributed Validator Technology (DVT), die eine leichtere Implementierung unterstützen soll, insbesondere für Organisationen oder semi-professionelle Einheiten, die am Ethereum-Staking teilnehmen möchten.

Im traditionellen Einzel-Staking erfolgt alles auf einem einzigen Computer. Bei einem Ausfall, Internetverlust oder Angriff besteht die Gefahr des „Slashing“ (Strafe). Vollständige DVT-Technologie teilt die geheimen Schlüssel auf mehrere Computer auf, die kontinuierlich kommunizieren, um hohe Sicherheit zu gewährleisten, erfordert jedoch komplexe Konfiguration.

DVT-lite nutzt hingegen denselben Validierungs-Schlüssel auf mehreren Computern. Falls ein Computer ausfällt, können andere schnell einspringen, was Ausfallzeiten und Strafen minimiert.

Die Ethereum Foundation hat diese Technologie seit Ende Februar offiziell für ihr Staking-Programm eingesetzt. Derzeit befinden sich die Assets in einer Warteschlange für Validierung und sollen am 19. März gestaked werden.

Ziel: „Ein Klick“-Staking für Organisationen

Buterin betont, dass der Betrieb der Staking-Infrastruktur kein komplizierter Prozess sein sollte, der Fachwissen erfordert. Er hält dies für eine „schlechte Vorstellung, die dem dezentralen Wesen von Ethereum widerspricht.“

Er schlägt vor, Tools wie „Docker-Container“ oder „Nix-Images“ zu entwickeln, um den Staking-Prozess zu automatisieren, sodass Nutzer nur einen Klick oder einen einfachen Befehl auf jedem Node ausführen müssen.

Buterin plant auch, DVT-lite bald selbst zu nutzen, und hofft, dass immer mehr ETH-Halter diese Methode anwenden werden.

„Wir wollen, dass die Kontrolle über die Nodes breit verteilt wird. Der erste Schritt dahin ist, das Staking einfacher zu machen“, sagte Buterin.

Im Januar hatte er angedeutet, dass die Integration der „nativ DVT“-Technologie direkt ins Ethereum-Netzwerk möglich sei, um das Staken ohne vollständige Abhängigkeit von einem einzelnen Node zu ermöglichen.

Trotz Preisrückgang steigt die Nachfrage nach ETH-Staking

Trotz des Bärenmarkts bleibt die Nachfrage nach ETH-Staking hoch.

Laut ValidatorQueue sind derzeit etwa 3,2 Millionen ETH in Warteschlangen für Validierung, mit einer Wartezeit von bis zu 55 Tagen. Im Vergleich dazu stehen nur rund 29.000 ETH in der Exit-Warteschlange mit einer Wartezeit von nur 12 Stunden.

Insgesamt sind 37,5 Millionen ETH gestaked, was bei aktuellem Kurs einen Wert von etwa 76,5 Milliarden USD entspricht. Das entspricht der Marktkapitalisierung großer Unternehmen wie DoorDash oder Motorola und macht etwa 31 % des gesamten ETH-Angebots aus.

Die DVT-lite-Technologie und Initiativen wie das „One-Click“-Staking der Ethereum Foundation versprechen, einen Durchbruch zu erzielen, um die Beteiligung von Organisationen zu fördern und so die Dezentralisierung und Sicherheit des Ethereum-Netzwerks deutlich zu erhöhen.

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