Tragisch! Wale verlieren 50 Millionen Dollar bei Aave-Währungstausch aufgrund von "extremem Slippage"

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Eine Krypto-Wal hat über die Aave-Oberfläche 50 Millionen USDT auf einmal in AAVE-Token umgetauscht, erhielt jedoch aufgrund extremer Slippage nur 324 AAVE (etwa 36.000 USD) und erlitt fast den Totalverlust. Das Aave-Team erklärt, es versuche, den Nutzer zu kontaktieren, und ist bereit, etwa 600.000 USD an Gebühren zurückzuzahlen.
(Frühere Ereignisse: Der ETH-Long-Wal mit 50-facher Hebel „geplatzt, aber trotzdem Gewinn von 2 Mio. USD!“ Ein einzelner Trader zerstört Hyperliquid und hinterlässt große Schulden)
(Hintergrund: Detaillierte Erklärung des DeFi-Kredit-„Liquidationsmechanismus“: Risiken bei Compound, Maker, AAVE)

Inhaltsverzeichnis

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  • Warum wurde auf „Bestätigen“ geklickt, obwohl eine Warnung angezeigt wurde?
  • CoW Protocol: Transaktionen werden durch Nutzerunterschrift ausgeführt
  • Aave: Bereitschaft, 600.000 USD Gebühren zu erstatten

Heute (13.) früh versuchte ein Wal, über die Aave-Frontend-Oberfläche 50 Millionen USDT in AAVE-Token umzutauschen. Aufgrund mangelnder Liquidität erhielt er nur 324 AAVE, im Wert von etwa 36.000 USD. Dies ist einer der schlimmsten Einzelverluste in der Kryptowährungsgeschichte durch „Slippage“.

Heute früh versuchte ein Nutzer, mit 50 Mio. USDT über die Aave-Oberfläche AAVE zu kaufen.

Aufgrund der ungewöhnlich großen Ordergröße warnte die Aave-Oberfläche, wie die meisten Handelsplattformen, vor extremer Slippage und erforderte eine Bestätigung per Checkbox.…

— Stani.eth (@StaniKulechov) 12. März 2026

Warum wurde trotz Warnung auf „Bestätigen“ geklickt?

Laut On-Chain-Aufzeichnungen wurde diese Transaktion über die Aave-Oberfläche initiiert und durch den dezentralen Handelsaggregator CoW Protocol (ehemals CoW Swap) ausgeführt.

Da die Ordergröße von 50 Millionen USD die Marktliquidität bei Weitem überstieg, zeigte die Aave-Oberfläche vor der Transaktion eine Warnung vor extremer Slippage und forderte den Nutzer auf, die Bestätigung zu setzen. Dennoch klickte der Nutzer auf „Bestätigen“ und akzeptierte damit die verlustreiche Transaktion.

„Slippage“ bezeichnet die Differenz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Transaktionspreis. Bei zu großer Order oder unzureichender Liquidität kann die Slippage stark ansteigen, was in diesem Fall eine extreme Kombination darstellt.

CoW Protocol: Transaktionen werden durch Nutzerunterschrift ausgeführt

Als Routing-Protokoll für diese Transaktion erklärte CoW Protocol, dass die Transaktion vollständig gemäß den vom Nutzer unterschriebenen Parametern ausgeführt wurde und vor der Transaktion klare Preisbeeinflussungswarnungen angezeigt wurden.

Heute früh versuchte ein Trader, über die Aave-Swap-Oberfläche (basierend auf CoW Protocol), 50 Mio. aEthUSDT in aEthAAVE umzutauschen.

Obwohl das System den Nutzer deutlich warnte, dass diese Aktion fast den gesamten Transaktionswert zerstören würde, und der Nutzer nach Warnung explizit zustimmen musste, entschied sich der Trader, den Tausch durchzuführen.

Mit anderen Worten: Aus Protocol-Sicht handelt es sich nicht um einen technischen Fehler oder einen Hack, sondern um eine bewusste Entscheidung des Nutzers, trotz Warnung die Transaktion zu bestätigen. Das Team betont jedoch: „Solche Transaktionen zeigen, dass das Nutzererlebnis in DeFi noch nicht den Schutz aller Nutzer gewährleistet. Wir arbeiten daran, eine Balance zwischen Sicherheit und Nutzerautonomie zu finden.“

Erklärung von CoW Protocol:

Heute früh versuchte ein Trader, 50 Mio. aEthUSDT über die Aave-Swap-Oberfläche, die auf CoW Protocol basiert, in aEthAAVE umzutauschen. Trotz klarer Warnungen, dass er fast den gesamten Wert verlieren würde, und obwohl… https://t.co/Pav4udXUkX

— CoW DAO (@CoWSwap) 13. März 2026

Aave: Bereitschaft, 600.000 USD Gebühren zu erstatten

Obwohl das Aave-Protokoll in diesem Fall keine Schuld trägt, zeigt das Team Mitgefühl für den Nutzer. Aave erklärt, es versuche, den Wal zu kontaktieren, und ist bereit, die etwa 600.000 USD an Gebühren zurückzuzahlen. Im Vergleich zu den fast 50 Mio. USD Verlust ist diese Rückerstattung jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Dieses Ereignis unterstreicht erneut das zentrale Risiko bei DeFi-Transaktionen: Selbst wenn die Oberfläche ausreichend warnt, kann eine Unachtsamkeit oder Fehleinschätzung des Nutzers zu irreversiblen katastrophalen Folgen führen.

Für alle DeFi-Nutzer ist dies eine Mahnung: Bei Großtransaktionen unbedingt Slippage beachten oder in Teilen durchführen, um das Risiko eines Totalverlusts bei einer einmaligen Investition zu minimieren.

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