Bitcoin-Steuerpolitik: Kontroverse um Congressional Lobbying zwischen Brian Armstrong und Jack Dorsey

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Am 13. März wurde bekannt, dass die Diskussion im US-Kongress über die Steuerpolitik für Kryptowährungen kürzlich zu neuen Meinungsverschiedenheiten geführt hat. Ein ursprünglich geplantes Steuerbefreiungsprogramm für kleine Bitcoin-Transaktionen wird allmählich auf Stabilitäts-Token beschränkt. Diese Änderung löste Unmut bei Bitcoin-Befürwortern aus und rückte Branchenführer Brian Armstrong und Jack Dorsey ins öffentliche Rampenlicht.

Der Bitcoin-Verfechter und Managing Partner von Ten31, Marty Bent, kritisierte kürzlich öffentlich, dass einige Lobbygruppen der Kryptoindustrie die Gesetzgeber dazu drängen, den Steuererleichterungsbereich auf Zahlungen mit Stabilitäts-Token zu beschränken. Er behauptete, Insider hätten berichtet, dass einige Lobbyisten dem Kongress gesagt hätten: „Niemand nutzt Bitcoin wirklich als Alltagswährung“, weshalb Steuerbefreiungen für Stabilitäts-Token vorrangig gewährt werden sollten.

Daraufhin wies das Team von Brian Armstrong die entsprechenden Aussagen umgehend zurück. Faryar Shirzad, Chief Policy Officer des Unternehmens, erklärte, das Unternehmen unterstütze seit langem die Einführung von Steuerbefreiungen für kleine Transaktionen aller digitalen Vermögenswerte und betonte, dass es nie Lobbyarbeit gegen Bitcoin-bezogene Politiken betrieben habe. Auch Brian Armstrong selbst dementierte diese Vorwürfe öffentlich.

Gleichzeitig stellte Jack Dorsey, CEO von Block, auf sozialen Plattformen eine Frage an Brian Armstrong, in der er forderte, dass die entsprechenden Politiken auch für alltägliche Kleintransaktionen gelten sollten. Das öffentliche Gespräch zwischen den beiden Tech-Führungsgrößen lenkte die Aufmerksamkeit der Krypto-Community schnell auf die Steuerpolitik für Bitcoin.

Der Kern der Kontroverse liegt in der „Kleintransaktionsbefreiung“. Derzeit betrachtet das US-Steuerrecht Kryptowährungen als Eigentum, was bedeutet, dass jede Verwendung von Bitcoin zur Bezahlung potenziell eine Kapitalertragssteuer auslöst. Zum Beispiel muss auch beim Kauf eines Kaffees mit Bitcoin die Steuer beim IRS gemeldet werden, was die Einhaltung der Vorschriften im Alltag erheblich verteuert.

Laut dem Bitcoin Policy Institute, einer Washingtoner Denkfabrik, haben sich die Positionen einiger Kongressabgeordneter in den letzten Monaten deutlich gewandelt, sodass sie nur noch eine minimale Steuerbefreiung für Stabilitäts-Token befürworten. Der kürzlich diskutierte Entwurf des „Parity Act“ sieht ausdrücklich vor, „regulierte Zahlungsstabilitäts-Token“ in den Geltungsbereich der Befreiung aufzunehmen, während Bitcoin nicht eingeschlossen ist.

Experten weisen darauf hin, dass im US-Kongress derzeit mehrere unterschiedliche Steuererleichterungspläne diskutiert werden, darunter die Befreiung für kleine Zahlungen, Stabilitäts-Token-Transaktionen und Gas-Gebühren-Reduktionen. Die unterschiedlichen Interessen verschiedener Krypto-Asset-Gruppen machen die politische Auseinandersetzung zunehmend komplexer.

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