KI-Technologie im Aufschwung! Laut Financial Times hat die chinesische Regulierungsbehörde zwei Mitbegründer des AI-Startups Manus mit einem “Ausreiseverbot” belegt. Diese Maßnahme erfolgte während der Überprüfung des geplanten Kaufs des Unternehmens durch Meta (ehemals Facebook) im Wert von etwa 2 Milliarden US-Dollar und zeigt, dass die Beijing-Behörden die Risiken des Technologietransfers im Bereich Künstliche Intelligenz genau überwachen. Meta betonte, dass die Transaktion vollständig regelkonform sei und erwartet eine angemessene Lösung.
(Frühere Meldung: Manus AI übernimmt offiziell IG: Vollautomatischer Betrieb von Inspiration, Generierung bis Veröffentlichung)
(Hintergrund: Meta kündigt den Kauf des AI-Startups Manus an, um die Produktivität von FB, IG und Threads zu steigern)
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Da Künstliche Intelligenz zum Kern rivalisierender Großmächte wird, sind Unternehmensübernahmen nicht mehr nur reine Geschäftsaktivitäten. Laut Financial Times vom 25. (heutigen) Tag hat die chinesische Regierung zwei Schlüsselpersonen des AI-Startups Manus die Ausreise verboten, da die Regulierungsbehörden die Übernahme durch Meta im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar prüfen und ob diese gegen Investitions- und Technologietransferbestimmungen verstößt.
Insider berichten, dass CEO Xiao Hong (肖宏) und Chief Scientist Ji Yichao (季逸超) im Monat nach Beijing zitiert wurden, um sich mit der National Development and Reform Commission (NDRC) zu treffen. Nach dem Treffen wurde ihnen mitgeteilt, dass sie während der regulatorischen Prüfung China nicht verlassen dürfen, sie aber weiterhin innerhalb Chinas frei reisen können.
Diese “Grenzkontrollmaßnahme” gilt allgemein als starkes Mittel der chinesischen Regierung, um bei bedeutenden nationalen Sicherheits- oder Schlüsseltechnologie-Transaktionen die Mitarbeitenden zur Kooperation zu bewegen. Derzeit sucht Manus aktiv rechtlichen und beratenden Beistand, um diese regulatorische Sturmfront zu bewältigen.
Warum ist Beijing so auf dieses Startup fokussiert? Manus konzentriert sich auf die Entwicklung generischer AI-Agenten. Diese Technologie gilt als nächste Entwicklungsstufe der KI:
Meta kündigte im Dezember letzten Jahres den Kauf an, wobei der Wert auf 2 bis 3 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde. Für Meta-CEO Mark Zuckerberg ist diese Übernahme ein entscheidendes Puzzlestück im Aufbau eines Agentic-AI-Ökosystems.
Meta-Sprecher sagte per E-Mail gegenüber Reuters: „Die Transaktion entspricht vollständig den geltenden Gesetzen. Wir erwarten, dass diese Anfrage angemessen gelöst wird.“ Dennoch sind Marktanalysten der Ansicht, dass angesichts verschärfter Exportkontrollen für KI-Technologien zwischen den USA und China die grenzüberschreitenden Übernahmen erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt sind.
„Es geht hier nicht nur um Wettbewerbsrecht, sondern auch um den Schutz der Technologien. China möchte offensichtlich verhindern, dass seine Spitzen-Talente und Technologien im Bereich AI ohne strenge Prüfung direkt an US-Tech-Giganten übertragen werden.“