BitOK veröffentlicht eine Analyse der Mittelzuflüsse nach dem Solv-Protocol-Exploit

Cointelegraph
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Das Team von BitOK führte eine vollständige Rekonstruktion des Vorfalls durch — von der Smart-Contract-Schwachstelle bis zum letzten Punkt des Geldflusses des Angreifers

20. März 2026 – BitOK, eine Plattform für AML-Lösungen für den Kryptowährungsmarkt, hat eine Untersuchung zum Solv-Protocol-Hack veröffentlicht, der am 5. März 2026 stattfand. Während des Angriffs wurden 38.0474 SolvBTC — ungefähr $2.73 Millionen — aus dem Protokoll abgezogen.

Im Gegensatz zu zuvor veröffentlichten Analysen, die sich auf die technische Schwachstelle konzentrierten, deckt die Untersuchung von BitOK den vollständigen Lebenszyklus des Vorfalls ab: von dem Logikfehler im Smart Contract bis zu der Operation, die durchgeführt wurde, um die gestohlenen Gelder zu verschleiern. Besonderes Augenmerk gilt dem Verhalten des Angreifers nach dem Diebstahl — einer Phase, die selten eine detaillierte Analyse erhält.

Das Team von BitOK stellte Folgendes fest:

Der Angriff basierte auf einem Double-Accounting-Bug im BitcoinReserveOffering (BRO)-Contract. Eine Callback-Funktion und der wichtigste Ausführungsfluss des Vertrags stellten unabhängig voneinander Token für dieselbe Einzahlung aus, wodurch der Angreifer in einer einzigen Transaktion einen Kontostand künstlich auf ~567 Millionen BRO aufblähen konnte. Der tatsächliche Verlust belief sich auf 38.0474 SolvBTC — den Anteil des aufgeblähten Kontostands, der erfolgreich in liquide Vermögenswerte umgewandelt wurde.

Nach dem Diebstahl führte der Angreifer eine systematische Verschleierungsoperation durch: Er wandelte Vermögenswerte über eine Kette von SolvBTC zu WBTC zu WETH um, verteilte Gelder auf Zwischenadressen und versuchte, in RailGun einzutreten — ein Datenschutzprotokoll, das auf Zero-Knowledge-Proofs basiert. Die integrierten KYT/AML-Filter von RailGun wiesen die Transaktion autonom zurück und gaben die Mittel zurück. Anschließend verteilte der Angreifer die Vermögenswerte neu und leitete sie in Tornado Cash.

„Dieser Fall ist nicht deshalb bemerkenswert, weil der Umfang des Verlusts groß ist, sondern weil er zwei unterschiedliche Vorgänge so klar voneinander trennt: einen technischen Exploit und eine finanzielle Verschleierungsoperation. Die zweite Phase liefert einem Analysten nicht weniger Informationen als die Schwachstelle selbst“, merkte das Team von BitOK an.

Der RailGun-Vorfall verdient besondere Aufmerksamkeit: Das Protokoll blockierte die Transaktion autonom, ohne Beteiligung von Strafverfolgungsbehörden oder Exchange-Compliance-Verfahren. Aus Sicht von BitOK ordnet dies die Rolle von Datenschutzprotokollen in der Compliance-Infrastruktur der Branche neu.

Die vollständige Untersuchung — einschließlich einer detaillierten Aufschlüsselung der Angriffsmethoden, eines Diagramms zum Geldfluss und eines Verhaltensprofils des Angreifers — ist auf der BitOK-Website verfügbar.

Über BitOK

BitOK ist eine Plattform für AML-Lösungen für den Kryptowährungsmarkt, die seit 2016 betrieben wird. Das Unternehmen betreut Händler, Börsen und Banken weltweit und hilft ihnen, die Transparenz von Transaktionen sicherzustellen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und sich gegen Betrug zu schützen — rund um die Uhr. Die Plattform basiert auf fortschrittlicher Datenanalyse und künstlicher Intelligenz und liefert hochwertiges Transaction-Monitoring im Maßstab. Das Produktportfolio von BitOK deckt das gesamte Spektrum der Compliance ab: KYT-Lösungen für Unternehmen, Untersuchungstools, AML-Berichte, Tracking persönlicher Vermögenswerte und internationales AML-Training. BitOK fungiert als Brücke zwischen der Krypto-Industrie und traditionellen Finanzinstituten — und beweist, dass Transparenz und Compliance keine Hürden sind, sondern die Grundlage eines zivilisierten Kryptomarkts.

Offizielle Website: bitok.org

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