Weißes Haus CEA: Das Verbot, Zinsgewinne aus Stablecoins auf die Wirkung auf Community-Banken abzuwälzen, hat praktisch keinen Einfluss; USDC-Rewards können weiterhin profitabel genutzt werden

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Gate News Nachrichten: Das Weiße Haus veröffentlicht Bericht — das Council of Economic Advisers (CEA) gab am Mittwoch bekannt, dass ein Verbot für Krypto-Unternehmen, Kunden stabile Münzen mit Renditen anzubieten, praktisch keinen Einfluss auf Community-Banken habe. Es wird erwartet, dass das klassische Kreditgeschäft lediglich um 0,02 % leicht zulegt, etwa 2,1 Milliarden US-Dollar, und dass der größte Teil der Erträge an große Banken statt an Community-Kreditgeber fließt. Der Bericht weist darauf hin, dass solche Verbote den Schutz für Bankkredite nahezu wirkungslos machen und zugleich Verbrauchern die Möglichkeit nehmen würden, über Stablecoins wettbewerbsfähige Renditen zu erzielen.

Diese Schlussfolgerung unterscheidet sich deutlich von der Einschätzung der US-amerikanischen Independent Community Bankers Association. Der Verband warnt, dass kleine Banken im Falle der Erlaubnis, Zinsen auf Stablecoins zu zahlen, einem Risiko von bis zu 1,3 Billionen US-Dollar an Abflüssen von Einlagen und 850 Milliarden US-Dollar an Kreditausfällen ausgesetzt sein könnten. Stablecoins seien in der Regel im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt. In diesem Jahr verbietet ein im Juli von Trump unterzeichnetes entsprechendes Gesetz Emittenten, Zinsen zu zahlen, doch es beschränkt nicht, dass Drittpartner Vergütungen anbieten — beispielsweise könnten bestimmte USDC-Inhaber etwa 3,5 % Rendite erhalten.

Der Bericht des Weißen Hauses betont, dass ein Verbot von Stablecoin-Belohnungen nur begrenzte Effekte auf das Wohlergehen des Marktes habe und Verbraucher stattdessen daran hindern könnte, aus ertragreichen Auswahlmöglichkeiten zu profitieren. Diese Position unterstreicht die anhaltenden Reibungen zwischen der Krypto-Industrie und dem Bankensektor. Der „Clarity Act“ hatte vorgeschlagen, diese Belohnungs-Lücke zu schließen: entweder Drittpartnern die Vergabe von Renditen zu untersagen oder sie zu legalisieren. Das Gesetz war jedoch aufgrund von Streitigkeiten beider Seiten über lange Zeit blockiert. Der nun veröffentlichte CEA-Bericht soll als Grundlage für Gesetzgebung und politische Verhandlungen dienen und zugleich die Bemühungen der Regierung widerspiegeln, zwischen Regulierung von Stablecoins und finanzieller Innovation eine Balance zu finden.

Diese Entwicklung könnte sowohl für den Markt von Kryptowährungen als auch für den traditionellen Bankensektor potenzielle Auswirkungen haben. Anleger könnten insbesondere Änderungen bei der Politik zu Stablecoin-Renditen, den Abfluss von Einlagen in Community-Banken sowie die Anlageerträge von Inhabern krypto-basierter Vermögenswerte im Blick behalten. Regulierungs- und Gesetzgebungsfortschritte könnten die Marktattraktivität und Liquidität wichtiger Stablecoins wie USDC und USDT direkt beeinflussen. (Bloomberg)

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