Kürzlich hat die Kursentwicklung des Bitcoin-Marktes erneut eine zyklische Diskussion ausgelöst. Mit einem deutlichen Rückgang im November 2025 stellt der Markt fest, dass die aktuelle Struktur der vergangenen Zyklen sehr ähnlich ist. Die Frage, ob der Vierjahreszyklus weiterhin gilt, ist eine der zentralen Streitfragen im Bitcoin-Ökosystem.
Der sogenannte Vierjahreszyklus bei Bitcoin ist in der Regel eng mit dem Halving-Mechanismus verbunden. Historische Daten zeigen, dass der Bitcoin-Preis nach einem Halving für eine gewisse Zeit in eine Phase des schnellen Anstiegs eintritt, gefolgt von einem Hochpunkt und einer tiefen Korrektur. Von einem Hoch zum nächsten liegt der Abstand ungefähr bei vier Jahren. Das Halving wirkt sich durch die Verringerung der neuen Bitcoin-Emission kontinuierlich auf Angebot und Nachfrage aus.
Kritiker argumentieren, dass diese Regelmäßigkeit möglicherweise nicht bis 2026 Bestand haben wird. Einerseits haben US-Spot-Bitcoin-ETFs bereits rund 57 Milliarden US-Dollar an Kapital angezogen, was die Beteiligung institutioneller Investoren deutlich erhöht. Andererseits haben Unternehmen wie MSTR eine strukturelle Kaufposition aufgebaut, während Frühinvestoren ihre Gewinne bei Kursen über 100.000 US-Dollar kontinuierlich realisieren. Zudem deutet die traditionelle Zyklusrechnung auf einen parabolischen Top im Jahr 2025 hin, doch die tatsächliche Kursentwicklung zeigt eher Volatilität und Korrekturen.
Dennoch gibt es auch Unterstützer des Vierjahreszyklus. Aus zeitlicher Sicht hat Bitcoin nach dem Halving im April 2024 im Oktober 2025 den Hochpunkt bei 126.000 US-Dollar erreicht, etwa 18 Monate nach dem Halving. Der Tiefpunkt des vorherigen Zyklus lag im November 2022 während des FTX-Ereignisses bei etwa 15.500 US-Dollar. Dieses Rhythmusmuster vom Tief- zum Hochpunkt stimmt stark mit historischen Zyklen überein.
Besonders interessant ist das Phänomen der zeitlichen Übereinstimmung. Am 21. November 2025 wurde bei Bitcoin ein lokaler Tiefstand von 80.524 US-Dollar verzeichnet, während der letzte Tiefpunkt im November 2022 ebenfalls am 21. November bei 15.460 US-Dollar lag – der Zeitpunkt ist exakt derselbe.
Außerdem sind die Monate Januar in mehreren Zyklen stets ein entscheidender Punkt. Im Januar 2023 erreichte Bitcoin bei etwa 25.000 US-Dollar einen Zwischentiefpunkt, im Januar 2024 nach der Einführung des US-Spot-Bitcoin-ETFs stieg der Kurs auf ein Jahrestief, und im Januar 2025 näherte sich Bitcoin im Zuge der Amtseinführung von Trump zeitweise 110.000 US-Dollar.
Derzeit richtet sich der Fokus auf Januar 2026. Mit der geplanten Anhörung eines Gesetzesentwurfs zur Regulierung des US-Kryptowährungsmarktes am 15. Januar beobachten viele Investoren, ob dieser Zeitpunkt erneut zu einem entscheidenden Wendepunkt im Bitcoin-Zyklus wird und den Verlauf der aktuellen Rally bestimmt.
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