Odaily Planet Daily berichtet: Der Bitcoin-Mining-Unternehmen MARA Holdings kündigte eine Partnerschaft mit der Investmentgesellschaft Starwood Capital Group an, um auf bestehenden Minen in den USA ein großes Rechenzentrum für KI- und Cloud-Computing-Kunden zu errichten. Nach Bekanntgabe der Nachricht stieg die Aktie des Unternehmens nach Börsenschluss um etwa 17 %.
Gemäß der Vereinbarung werden Teile der ursprünglich für das Bitcoin-Mining genutzten Anlagen in KI-Datenzentren umgebaut, wobei Starwood Digital Ventures, eine Tochtergesellschaft von Starwood, für Design, Bau und Kundenakquise verantwortlich ist. Das Projekt soll zunächst eine Rechenkapazität von etwa 1 Gigawatt bieten, mit Plänen zur Erweiterung auf über 2,5 Gigawatt, wobei beide Seiten gemeinsam investieren und betreiben.
Diese Zusammenarbeit markiert eine bedeutende strategische Neuausrichtung von MARA. Aufgrund der großen Stromanschlusskapazität der Minenanlagen gewinnen solche Infrastrukturen im Kontext des raschen Wachstums der KI-Rechenleistung an Wert. In den letzten Jahren haben mehrere Miner aufgrund der Bitcoin-Halbierung, die die Blockbelohnung senkt, steigender Stromkosten und zunehmendem Wettbewerb begonnen, in KI-Recheninfrastruktur zu investieren.
MARA betont jedoch, dass Bitcoin weiterhin ein zentraler Bestandteil der langfristigen Strategie des Unternehmens bleibt. Das Management hebt hervor, dass trotz kurzfristiger Preisschwankungen das langfristige Vertrauen in die Bitcoin-Asset-Klasse unvermindert besteht.
Die Finanzberichte zeigen, dass der Umsatz im vierten Quartal 2023 bei 202,3 Millionen US-Dollar lag, ein Rückgang von etwa 6 % im Vergleich zum Vorjahr, hauptsächlich bedingt durch einen Rückgang des durchschnittlichen Bitcoin-Mining-Preises um etwa 14 %.
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