Billionenschwerer KI-Gigant steht vor Börsengang: Kann der Direktzugang zu IPOs bei Gate die Nachfrage nach OpenAI-Abonnements bedienen?

Ecosystem
Aktualisiert: 21.07.2026 05:19

Im Jahr 2026 erleben die globalen Kapitalmärkte einen Superzyklus von Börsengängen (IPOs), angetrieben durch KI-Giganten. Im Juni feierte der kommerzielle Raumfahrtpionier SpaceX sein Debüt an der Nasdaq mit einem Ausgabepreis von 135 US-Dollar pro Aktie und sammelte dabei beeindruckende 75 Milliarden US-Dollar ein – ein neuer Rekord für den größten Börsengang der Geschichte. Kurz darauf hat OpenAI vertraulich seine S-1-Registrierungserklärung bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und damit offiziell die Vorbereitungen für den eigenen Börsengang gestartet.

Unterdessen hat Gate am 09. Juni 2026 offiziell seinen „IPO Access"-Service eingeführt und erstmals IPO-Zugangskanäle – bislang das Monopol großer Broker und Institutionen – für Nutzer von digitalen Asset-Plattformen geöffnet. Das erste Projekt war SpaceX, und innerhalb weniger Tage absolvierte Gate einen vollständigen Live-Testzyklus vom Zeichnungsstart über die Aktienlistung bis hin zur Zuteilung und zum Handel. Direkt im Anschluss brachte die zweite Phase der Gate Pre-IPOs OpenAI als zentrales Angebot auf den Markt.

Wird OpenAI also das nächste offizielle IPO Access-Zeichnungsangebot auf Gate? Diese Frage lässt sich nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten. Sie erfordert eine umfassende Analyse des IPO-Fortschritts von OpenAI, der Produktlogik hinter Gate IPO Access, Marktdaten und struktureller Rahmenbedingungen.

Fortschritt von OpenAI beim Börsengang: Tauziehen zwischen Billionenbewertung und Listing-Termin

Die IPO-Pläne von OpenAI haben sich in den letzten Monaten deutlich verändert. Im Juni 2026 hat OpenAI vertraulich seine S-1-Registrierungserklärung bei der SEC eingereicht und damit offiziell den IPO-Prozess gestartet. Der Markt ging zunächst davon aus, dass OpenAI den Börsengang bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 abschließen könnte. Doch im Juli kühlten diese Erwartungen merklich ab.

Uneinigkeit bei der Bewertung ist der Hauptgrund für die Verzögerung. In einer privaten Finanzierungsrunde im März 2026 erreichte OpenAI eine Post-Money-Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar und wurde damit zum wertvollsten nicht börsennotierten Tech-Unternehmen der Welt. CEO Sam Altman besteht jedoch auf einer IPO-Bewertung von 1 Billion US-Dollar und lehnt den Vorschlag seiner Berater ab, „den Preis zu senken, um die Listung zu sichern". Die Wall-Street-Institutionen bewerten OpenAI hingegen meist zwischen 600 Milliarden und 700 Milliarden US-Dollar – rund 300 Milliarden unter Altmans Ziel.

Externe Marktbedingungen erhöhen den Druck zusätzlich. SpaceX ging am 12. Juni an der Nasdaq an die Börse und erzielte am ersten Handelstag eine Marktkapitalisierung von 1,77 Billionen US-Dollar – der größte Börsengang in der US-Geschichte. Doch der Kurs von SpaceX wurde schnell volatil: Am 23. Juni fiel er um etwa 16 Prozent und am 15. Juli kurzzeitig unter den Ausgabepreis. Das Auf und Ab von SpaceX setzt für die IPO-Pläne von OpenAI und Anthropic einen wenig optimistischen Maßstab.

Auch OpenAIs eigenes „High-Growth, High-Loss"-Geschäftsmodell beeinflusst die IPO-Entscheidungen. Im ersten Quartal 2026 erzielte OpenAI einen Umsatz von 5,7 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 300 Prozent gegenüber dem Vorjahr –, meldete jedoch operative Verluste von 9,3 Milliarden US-Dollar. Eine Verzögerung des Börsengangs verschafft OpenAI mehr Zeit, den Umsatz zu steigern und eine stärkere finanzielle Basis für das Ziel einer Billionenbewertung zu schaffen.

Insgesamt bleibt der offizielle IPO-Zeitplan von OpenAI äußerst unsicher. Die meisten Investmentbanken an der Wall Street gehen inzwischen davon aus, dass die ursprünglich für das zweite Halbjahr 2026 geplante Welle großer KI-Modell-IPOs wohl auf das erste Halbjahr 2027 verschoben wird – aufgrund veränderter Risikobereitschaft und unsicherer Liquiditätsbedingungen. Genau diese Unsicherheit macht den IPO Access-Service von Gate so wertvoll.

Gate IPO Access: Von SpaceX zu einer breiteren Abdeckung von Unicorns

Um zu verstehen, ob OpenAI das nächste IPO Access-Ziel auf Gate werden könnte, ist es wichtig, die Struktur und Funktionsweise des Produkts zu kennen.

IPO Access ist der Pre-IPO-Aktienzeichnungsservice von Gate. Nutzer können Zeichnungsanträge stellen, bevor ein Unternehmen offiziell gelistet wird. Sobald die IPO-Ergebnisse bestätigt sind, verteilt Gate die Aktien gemäß der tatsächlich erhaltenen Zuteilung. Erfolgreich zugeteilte Aktien werden direkt auf die Gate-Aktienkonten der Nutzer übertragen und bieten so ein nahtloses „List-and-Allocate"-Investmenterlebnis.

Im Kern arbeitet Gate IPO Access unabhängig über eigene Kanäle und ist nicht auf Drittanbieter-Tokenisierungsplattformen angewiesen. Diese Struktur stellt sicher, dass der gesamte Zuteilungsprozess – von der Zeichnung über die Verteilung bis zum Handel – nicht durch externe Lieferkettenprobleme unterbrochen wird.

Hinsichtlich der finanziellen Schwellenwerte erfordern traditionelle Pre-IPO-Märkte meist Einzelinvestitionen von mehreren Millionen oder sogar Dutzenden Millionen US-Dollar. Im Jahr 2024 erreichte das globale Handelsvolumen im Pre-IPO-Sekundärmarkt 160 Milliarden US-Dollar, wobei die meisten Transaktionen jeweils über 10 Millionen US-Dollar lagen. Gate IPO Access senkt die Mindestteilnahmeschwelle auf lediglich 100 USDT oder 100 GUSD. Nutzer benötigen kein Auslandskonto bei einem Broker oder ein hohes Vermögen – ein Gate-Konto und eine abgeschlossene Identitätsprüfung genügen.

Das erste IPO Access-Projekt war SpaceX, gefolgt von OpenAI in der zweiten Phase der Pre-IPOs. Diese Entwicklung von SpaceX zu OpenAI zeigt deutlich, wie Gate systematisch die begehrtesten nicht börsennotierten Unicorns weltweit über Pre-IPOs abdeckt.

OpenAI Pre-IPOs zweite Zeichnungsrunde: Marktnachfrage quantifiziert

Am 17. Juli 2026 um 07:00 Uhr (UTC) wurde die zweite Phase der Gate Pre-IPOs für OpenAI (OPENAI) offiziell geschlossen. Das 48-stündige Zeichnungsfenster endete mit Anträgen im Gesamtwert von über 260 Millionen US-Dollar und einer Zeichnungsquote von 1.301,94 Prozent.

In dieser Runde wurden rund 20 Millionen US-Dollar in OPENAI Asset-Zertifikaten angeboten, wobei 27.700 Zertifikate zu je 722 US-Dollar ausgegeben wurden. Mit 260 Millionen US-Dollar an Anträgen für 20 Millionen US-Dollar Angebot überstieg die Nachfrage das verfügbare Volumen um mehr als das 13-fache. Damit war die zweite Pre-IPOs-Runde von OpenAI eine der wettbewerbsintensivsten Pre-IPO-Angebote, die es je auf Gate gab.

Betrachtet man die Dynamik der Zeichnung: Bereits in der ersten Stunde wurden Anträge über 148 Millionen US-Dollar gestellt, mit einer Überzeichnungsquote von 639,39 Prozent. Nach etwa 24 Stunden erreichten die kombinierten Anträge beider Pools 226,6 Millionen US-Dollar. Bis zum Ende lag die Gesamtsumme bei über 260 Millionen US-Dollar. Die stündlichen Daten zeigen eine wichtige Erkenntnis: Die Nachfrage erreichte nicht nur zu Beginn ihren Höhepunkt und fiel dann ab, sondern stieg kontinuierlich weiter – mit mehr als 110 Millionen US-Dollar zusätzlichen Anträgen in den folgenden 47 Stunden. Dies deutet auf eine anhaltende Marktnachfrage nach OPENAI Asset-Zertifikaten hin und nicht nur auf einen kurzfristigen FOMO-Effekt.

Laut Gate-Marktdaten beträgt die implizite Marktkapitalisierung für OPENAI Asset-Zertifikate zum Preis von 722 US-Dollar pro Zertifikat am 21. Juli 2026 etwa 895 Milliarden US-Dollar. Diese Bewertung liegt zwischen der privaten Finanzierungsrunde von OpenAI im März 2026 (852 Milliarden US-Dollar) und Altmans Ziel von 1 Billion US-Dollar für den IPO.

Voraussetzungen für OpenAI als offizielles IPO Access-Angebot auf Gate

Pre-IPOs und IPO Access erfüllen unterschiedliche Funktionen im Gate-Produktportfolio. Pre-IPOs nutzen digitale Mechanismen (wie Mirror Notes), um Nutzern Zugang zum Wert vor der Listung zu ermöglichen, während IPO Access tatsächliche Aktien gemäß der Plattformzuteilung bei Börsengang verteilt.

Damit OpenAI als offizielles IPO Access-Angebot auf Gate verfügbar wird, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein:

Erstens muss OpenAI den offiziellen Börsengang abschließen. Dies ist die grundlegende Voraussetzung. IPO Access ermöglicht die Zeichnung vor der offiziellen Listung eines Unternehmens, daher ist der tatsächliche IPO von OpenAI erforderlich, damit Gate IPO Access anbieten kann. Zwar hat OpenAI die S-1 vertraulich eingereicht, aber der Listungstermin ist weiterhin ungewiss. Sollte der IPO auf das erste Halbjahr 2027 verschoben werden, wird auch das IPO Access-Angebot entsprechend später verfügbar sein.

Zweitens muss Gate eine IPO-Zuteilung sichern. Die Aktienverteilung im IPO Access hängt von der tatsächlich erhaltenen Zuteilung ab. Bei gefragten IPOs sind die Zuteilungen für Privatanleger oft extrem begrenzt – der SpaceX-IPO war mehr als vierfach überzeichnet, mit Privatanleger-Bestellungen über 100 Milliarden US-Dollar. Ob Gate eine relevante Zuteilung im OpenAI-IPO erhält, beeinflusst direkt die Möglichkeit, IPO Access anzubieten.

Drittens Produktkontinuität. Gate hat bereits OPENAI Asset-Zertifikate in der zweiten Pre-IPOs-Phase eingeführt. Diese Produktform schafft eine Nutzerbasis und Marktvalidierung für zukünftige IPO Access-Angebote. Der vollständige Zyklus von SpaceX Pre-IPOs zu IPO Access wurde bereits erfolgreich umgesetzt, und der Weg von OpenAI Pre-IPOs zu IPO Access ist logisch nachvollziehbar.

Strukturelle Faktoren: Warum OpenAI der natürliche nächste Schritt für IPO Access ist

Aus Sicht der Produktpositionierung ist OpenAI die logische Erweiterung für Gate IPO Access.

Erstens zählt OpenAI zu den weltweit meistbeachteten nicht börsennotierten Assets. Im März 2026 gab OpenAI 122 Milliarden US-Dollar an zugesagtem Kapital bekannt, mit einer Post-Money-Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar. Reuters berichtete im Juni 2026, dass OpenAI vertraulich einen US-IPO beantragt hat, mit einer frühesten Listung im September und einer möglichen Bewertung von bis zu 1 Billion US-Dollar.

Zweitens beschleunigt sich die Kommerzialisierung von OpenAI. Im März 2026 meldete OpenAI monatliche Umsätze von 2 Milliarden US-Dollar. Im Juni überschritt ChatGPT die Marke von 1 Milliarde monatlich aktiven Nutzern und wurde zur schnellsten Anwendung, die diesen Meilenstein je erreicht hat. Unternehmenskunden machen über 40 Prozent des Umsatzes aus, wobei sich die Anteile von Privat- und Geschäftskunden bis Jahresende angleichen dürften. Diese Zahlen belegen den Wandel von OpenAI vom KI-Forschungslabor zum Tech-Unternehmen mit enormem kommerziellen Potenzial.

Drittens ist die Marktnachfrage nach Investitionsmöglichkeiten in OpenAI klar etabliert. Die 260 Millionen US-Dollar an Anträgen und die Zeichnungsquote von 1.301,94 Prozent in der zweiten Pre-IPOs-Runde von Gate für OpenAI zeigen die enorme Nachfrage nach OpenAI-bezogenen Assets. Diese Nachfrage reicht über die Gate-Plattform hinaus und spiegelt das globale Investoreninteresse an führenden KI-Unternehmen wider.

Viertens liegt der Kernwert von Gate IPO Access darin, „IPO-Zugangskanäle – lange das Monopol großer Broker und Institutionen – für Nutzer von digitalen Asset-Plattformen zu öffnen". Als eines der wertvollsten nicht börsennotierten Tech-Unternehmen ist der OpenAI-IPO genau die Art von Chance, die für gewöhnliche Anleger bislang unerreichbar war. Die Aufnahme von OpenAI in IPO Access entspricht genau der Mission von Gate.

Fazit

Zusammengefasst hängt die Wahrscheinlichkeit, dass OpenAI das nächste IPO Access-Angebot auf Gate wird, von zwei zentralen Faktoren ab: dem offiziellen IPO-Timing von OpenAI und Gates Fähigkeit, eine Zuteilung zu sichern.

Aus zeitlicher Sicht hat OpenAI bereits im Juni 2026 die S-1 vertraulich eingereicht – der offizielle Börsengang ist also nur eine Frage des „Wann", nicht des „Ob". Während der Markt mittlerweile mit einer möglichen Verschiebung ins erste Halbjahr 2027 rechnet, ist die Richtung klar. Aus Produktsicht hat Gate die Marktnachfrage bereits in der zweiten Phase der OpenAI Pre-IPOs validiert. Der Weg von SpaceX zu OpenAI in den Pre-IPOs ist eindeutig, und der vollständige Zyklus von Pre-IPOs zu IPO Access wurde mit SpaceX bereits erfolgreich getestet.

Daher ist OpenAI sowohl logisch als auch operativ ein realistischer Kandidat für das nächste offizielle IPO Access-Angebot auf Gate. Letztlich hängt das Ergebnis vom IPO-Termin von OpenAI und Gates tatsächlicher Umsetzung bei der Zuteilung ab. Für Nutzer, die nach Chancen bei führenden KI-IPOs suchen, bietet Gate IPO Access einen einzigartigen, niedrigschwelligen Zugang, der über traditionelle Kanäle nicht verfügbar ist.

FAQ

F1: Was ist der Unterschied zwischen Gate IPO Access und Gate Pre-IPOs?

IPO Access ist der Pre-IPO-Aktienzeichnungsservice von Gate, der es Nutzern ermöglicht, Zeichnungsanträge vor der offiziellen Listung eines Unternehmens zu stellen und nach Bestätigung der IPO-Ergebnisse tatsächliche Aktienzuteilungen zu erhalten. Pre-IPOs nutzen digitale Mechanismen (wie Asset-Zertifikate), um Nutzern Zugang zum Wert vor der Listung zu bieten. Die Produktformen und Rechte unterscheiden sich, gemeinsam ermöglichen sie jedoch eine vollständige Abdeckung vom Pre-IPO bis zum IPO auf Gate.

F2: Ist bestätigt, dass OpenAI auf Gate IPO Access verfügbar sein wird?

Ob OpenAI auf Gate IPO Access verfügbar sein wird, hängt vom offiziellen IPO-Timing von OpenAI und Gates Fähigkeit ab, eine Zuteilung zu sichern. OpenAI hat bereits vertraulich einen IPO beantragt, aber der offizielle Listungstermin steht noch nicht fest. Gate hat OPENAI Asset-Zertifikate in der zweiten Pre-IPOs-Phase eingeführt, aber für das offizielle IPO Access muss OpenAI den Börsengang abschließen.

F3: Wie hoch ist die erwartete IPO-Bewertung von OpenAI?

In der privaten Finanzierungsrunde im März 2026 erreichte OpenAI eine Post-Money-Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar. CEO Sam Altman strebt eine IPO-Bewertung von 1 Billion US-Dollar an. Die Wall-Street-Institutionen bewerten OpenAI meist zwischen 600 Milliarden und 700 Milliarden US-Dollar. Laut Gate-Marktdaten beträgt die implizite Marktkapitalisierung von OPENAI Asset-Zertifikaten am 21. Juli 2026 etwa 895 Milliarden US-Dollar.

F4: Wie hoch ist die Mindestschwelle für die Teilnahme an Gate IPO Access?

Gate IPO Access senkt die Mindestteilnahmeschwelle auf 100 USDT oder 100 GUSD. Nutzer benötigen kein Auslandskonto bei einem Broker oder ein hohes Vermögen; ein Gate-Konto und eine abgeschlossene KYC-Identitätsprüfung genügen.

F5: Wie beeinflusst der Finanzstatus von OpenAI den IPO-Prozess?

Im ersten Quartal 2026 erzielte OpenAI einen Umsatz von 5,7 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 300 Prozent gegenüber dem Vorjahr –, meldete jedoch operative Verluste von 9,3 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2025 lagen die operativen Verluste bei 20,92 Milliarden US-Dollar, der Umsatz bei 13,07 Milliarden US-Dollar. OpenAI erwartet erst ab 2030 Profitabilität. Das „High-Growth, High-Loss"-Modell ist ein wesentlicher Faktor für die Preisgestaltung und das Timing des IPOs.

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