10 Billion Dollar seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit verloren
Chinesische Zölle lösen historischen zweitägigen Marktzusammenbruch aus
Nasdaq, Russell 2000 betreten Bärenmarkt-Zonen
Der US-Aktienmarkt hat seit dem Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump im Januar nun über 10 Billionen Dollar an Wert verloren. Dieser steile Rückgang folgt auf zwei Tage mit Rekordverlusten, die durch wachsende Ängste vor einem längeren Handelskonflikt mit China ausgelöst wurden. Der Druck auf die Aktien hat trotz kurzer intraday Erholungen weiter zugenommen. Das Vertrauen der Investoren bleibt niedrig, während die Sorgen über eine Rezession zunehmen.
Scharfe Verluste folgen auf Tarifankündigungen
Seit dem 17. Januar hat der Markt laut Dow Jones Market Data etwa 11,1 Billionen Dollar an Wert verloren. Davon wurden rund 6,6 Billionen Dollar in nur zwei Tagen - Donnerstag und Freitag - verloren, was den größten zweitägigen Rückgang darstellt, der jemals aufgezeichnet wurde.
Der Dow Jones Industrial Average fiel in diesem Zeitraum um mehr als 3.000 Punkte, während die Aktien großer Technologie- und Produktionsunternehmen stark zurückgingen. Der S&P 500 ist seit der Amtseinführung um 15,4% gefallen.
Der Nasdaq Composite ist seit seinem Höchststand im Februar um über 22 % gefallen und hat damit das Bärenmarktgebiet erreicht. Der Russell 2000, der Small-Cap-Aktien verfolgt, ist seit November um mehr als 25 % gesunken und verzeichnet damit den schwächsten Start unter jeder US-Regierung.
Die Ängste vor einer Rezession wachsen, da China reagiert.
Die Märkte wurden erschüttert, nachdem Präsident Trump am Mittwoch größere als erwartete globale Zölle angekündigt hatte. China reagierte, indem es ab nächstem Donnerstag einen Zoll von 34 % auf alle US-Importe erhob. Dieser Schritt verursachte weiteren Markdruck, da die Hoffnungen auf Handelsverhandlungen schnell schwanden.
Kathleen Brooks, Forschungsdirektorin bei XTB, sagte in einer Erklärung: „Die Märkte üben Druck auf die Regierung aus, um die Zölle zu senken oder Fortschritte bei einem Deal bekannt zu geben.“ Obwohl Präsident Trump sagte, er habe ein positives Gespräch mit dem Führer Vietnams über die Senkung der Zölle geführt, setzten die breiteren Indizes ihren Rückgang fort.
Ein stärker als erwarteter Arbeitsmarktbericht für März tat wenig, um die Sorgen der Investoren zu lindern. Analysten haben gewarnt, dass anhaltende Handelskonflikte die Technologie-, Einzelhandels- und Industriesektoren beeinträchtigen könnten, wenn nicht bald eine Einigung erzielt wird.
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