英britannien legt Gesetzentwurf vor, der Krypto-Assets vollständig in die traditionellen Finanzvorschriften integriert, mit 2027 als entscheidender Frist, und treibt London an die Spitze des globalen Wettbewerbs um Compliance.
(Vorgeschichte: Die Bank of Japan deutet „Erhöhung der Zinssätze im Dezember“ an: Endet die Abwärtsspirale des Yen und beginnt die Erholung?)
(Hintergrund: Japanische Staatsanleihen-Auktion „schnell ausverkauft“, Renditen leicht rückläufig, Markt ist sich sicher, dass die Zinsen bis Ende des Jahres steigen)
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Die britische Regierung hat am 15. den Gesetzentwurf dem Parlament vorgelegt, der klar festlegt, alle Krypto-Asset-Anbieter bis Oktober 2027 in die Regulierung des traditionellen Finanzsystems einzubinden. Das neue Regelwerk wird Krypto-Geschäfte direkt unter das (Financial Services and Markets Act) (FSMA) stellen, setzt einen Zweijahres-Timer für die Londoner Finanzmetropole und sendet ein deutliches Signal im globalen Kapitalwettbewerb.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass zentralisierte Börsen, Wallet-Dienste und andere Vermittler ab 2027 eine vollständige Lizenz der (Financial Conduct Authority) (FCA) erhalten müssen, um in Großbritannien tätig zu sein. Die Anforderungen entsprechen denen traditioneller Finanzinstitute wie Wertpapiermaklern, inklusive strenger Anti-Geldwäsche (AML)- und KYC-Standards, sowie interner Kontrollen, die Belastungstests unterzogen werden. Die FCA und die Bank of England (BoE) verpflichten sich, bis Ende 2026 einen detaillierten Regelwerk-Entwurf fertigzustellen, der den Markt etwa 12 Monate für finale Anpassungen lässt. Für Start-ups mit lockerer Struktur bedeutet die Gesetzgebung keine vage Vision mehr, sondern eine entscheidende Weiche für die Zukunft.
Finanzministerin Rachel Reeves betonte bei der Einreichung, dass das neue System „böswillige Akteure ausschließt und langfristige Akteure, die bereit sind, sich kontrollieren zu lassen, fördert.“ Die bisherige „leichte Hand“ der Londoner Finanzstadt gegenüber der Kryptoindustrie ist offiziell beendet, und es gelten nun Prüfstandards auf Bankniveau.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Nach der Amtsübernahme von US-Präsident Trump förderte die US-Regierung eine pro-business Politik, während Washington die Zuständigkeiten der SEC und der CFTC neu absteckt. Großbritannien setzt nun auf hohe Standards in der Regulierung, um London als entscheidenden Knotenpunkt für Kapitalflüsse zwischen Europa und Wall Street zu positionieren. Wirtschaftsministerin Lucy Rigby erläuterte öffentlich:
„Unser Ziel ist es, die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte weltweit anzuführen.“
Sie verriet, dass die Arbeitsgruppen zwischen UK und USA die Interoperabilität der Regulierungen prüfen, um sich an den US-Ansatz anzupassen, anstatt die EU-MICA-Regelung einfach zu kopieren.
Das klare Signal: Während die EU sich auf Risikovermeidung konzentriert und asiatische Märkte noch nach Balance suchen, will London durch „hohe Hürden und klare Regeln“ institutionelles Kapital anziehen und sich als bevorzugte Brücke für US-Investoren in Märkte außerhalb Europas positionieren.
Stablecoins stehen im Mittelpunkt des neuen Gesetzes. Der Entwurf gibt der BoE die direkte Aufsicht über „systemrelevante“ Stablecoin-Emittenten und fordert, dass diese hochwertige Liquiditätsreserven (HQLA), wie britische Staatsanleihen, im Verhältnis 1:1 vorhalten. Modelle, die auf Geschäftsnoten oder intransparente Vermögenswerte setzen, werden gezwungen, auszusteigen.
Ähnlich wie beim FTX-Skandal werden auch Risiken der Kapitalumleitung aktiv angegangen. Das Gesetz macht „Kundeneigentumstrennung“ zu einer unverhandelbaren Grundregel, wobei technische und rechtliche Prüfungen parallel erfolgen, um sicherzustellen, dass Kundengelder nicht für hoch gehebelte Geschäfte verwendet werden. Die BoE erklärt, dass das Ziel darin besteht, Stablecoins auf eine Bank-ähnliche Zahlungsfähigkeit zu heben und das Risiko eines Ausfalls außerhalb des Finanzsystems zu minimieren.
Für kleine Teams steigen die Kosten für Recht, Prüfung und Versicherung wahrscheinlich, was einige Projekte zur Aufgabe oder Übernahme bewegen könnte. Für etablierte Plattformen wie Coinbase, Kraken und andere, die bereits Compliance-Abteilungen haben und auf institutionelle Investoren setzen, reduziert der klare regulatorische Rahmen Unsicherheiten. Forschungseinrichtungen gehen davon aus, dass die erhöhte Rechtssicherheit die Asset-Allokation erleichtert, auch wenn die Regulierung keine Preisgarantie bietet, sondern das Potenzial für mehr Liquidität freisetzt.
Die FCA warnt Investoren weiterhin, sich auf „vollständigen Verlust“ vorzubereiten, und betont, dass die innere Volatilität von Krypto-Assets durch Regulierung nicht verschwindet. Mit anderen Worten: Die Gesetzgebung schafft eine Marktordnung, kein Preis-Sicherungsnetz.
Großbritannien beendet mit diesem Gesetz die letzten Jahre des Experimentierens und setzt auf eine hohe Hebelwirkung durch Rechtsstaatlichkeit, um internationales Kapital zu gewinnen. Der 1. Oktober 2027 wird die letzte Frist sein, und London wird dann in einem neuen Zeitalter der Disziplin, mit Lizenzen, Audits und Anzügen, ankommen. Angesichts der globalen Finanzlandschaft, die durch die Neugestaltung unter Trump neu geordnet wird, setzt Großbritannien auf ein solides rechtliches Fundament, um seine zentrale Rolle im Krypto-Universum neu zu definieren.
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