Goldenes Finanzwesen berichtet, das Financial Stability Board (FSB) kündigte am Dienstag an, dass der Anteil des außerbanklichen Finanzsektors an den globalen Vermögenswerten im vergangenen Jahr auf 51 % gestiegen ist, was insgesamt 256,8 Billionen US-Dollar entspricht und doppelt so schnell wächst wie die traditionellen Banken. Außerbankliche Finanzintermediäre werden oft als „Shadow Banking“ bezeichnet und umfassen Geldmarktfonds, Hedgefonds, Privatkreditinstitute, Pensionsfonds und Versicherungsunternehmen. Das schnelle Wachstum dieser Branche wird zunehmend zu einem Schwerpunkt der Regulierungsbehörden, die besorgt sind über mangelnde Transparenz und die Risiken, die daraus entstehen könnten und die die breiteren Finanzmärkte gefährden könnten. Der Financial Stability Board ist verantwortlich für die Koordinierung der Finanzregulierungsregeln der G20-Volkswirtschaften und stellte in seinem jährlichen Bewertungsbericht fest, dass der Anteil des außerbanklichen Finanzsektors an den globalen Vermögenswerten einen historischen Höchststand erreicht hat, der dem Niveau vor der Pandemie ähnlich ist.