BNB Smart Chain wird am 14. Januar den Fermi-Hard-Fork aktivieren, um die Blockzeiten auf 250 Millisekunden zu reduzieren und schnellere Apps zu unterstützen.
Das Upgrade fügt erweiterte Validator-Abstimmungsregeln hinzu, um den Konsens bei kürzeren Blockzeiten während der Spitzenzeiten stabil zu halten.
Fermi führt leichtgewichtiges Indexing ein, sodass Nutzer auf benötigte Daten zugreifen können, ohne vollständige Ledger-Historie-Dateien herunterladen zu müssen.
BNB Smart Chain hat den Fermi-Hard-Fork für die Aktivierung im Mainnet am 14. Januar nach einer verlängerten Testnet-Phase geplant. Das Upgrade folgt auf fast zwei Monate Tests und Validatoren-Koordination.
NEU: ⚡ Der Fermi-Hard-Fork von BNB Smart Chain ist offiziell für die Mainnet-Aktivierung am 14. Januar um 2:30 Uhr UTC geplant, wodurch das Blockintervall von 750 Millisekunden auf 250 Millisekunden reduziert wird. pic.twitter.com/lC0CzfCerN
— CoinMarketCap (@CoinMarketCap) 26. Dezember 2025
Entwickler haben den Zeitplan nach Bestätigung der Netzstabilität und Leistungskennzahlen finalisiert. Infolgedessen bereitet sich die Kette auf strukturelle Änderungen vor, die auf schnellere Transaktionsverarbeitung abzielen. Das Rollout markiert einen weiteren Schritt auf der langfristigen Skalierungs-Roadmap des Netzwerks.
Der Fermi-Hard-Fork wird das Blockintervall von derzeit 750 Millisekunden auf 250 Millisekunden verkürzen. Diese Anpassung soll zeitkritische Anwendungen unterstützen, die eine nahezu sofortige Bestätigung erfordern. Kürzere Blockzeiten können die Ausführung von Handels- und Zahlungsaktivitäten verbessern. Allerdings erhöht die schnellere Produktion auch die Kommunikationsanforderungen zwischen Validator-Knoten. Um dem entgegenzuwirken, fügt das Upgrade erweiterte Abstimmungskriterien hinzu, die Kommunikationsverzögerungen ausgleichen.
Diese Abstimmungsänderungen spielen eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung des Konsenses unter engeren Zeitvorgaben. Validatoren haben zusätzliche Flexibilität bei der Verarbeitung von Nachrichten, ohne die Netzstabilität zu gefährden. Das Protokoll balanciert somit Geschwindigkeitsverbesserungen mit betrieblicher Zuverlässigkeit. Entwickler haben sich darauf konzentriert, Störungen während des Übergangs zu minimieren. Das Design spiegelt Erkenntnisse aus anderen Hochdurchsatz-Blockchain-Netzwerken wider.
Fermi führt auch einen neuen Indexierungsmechanismus für den Zugriff auf Blockchain-Daten ein. Nutzer müssen in den meisten Fällen nicht mehr die vollständige Ledger-Historie herunterladen. Stattdessen können sie nur die spezifischen Datenabschnitte abrufen, die sie benötigen. Diese Änderung reduziert die Rechen- und Speicherkosten für viele Teilnehmer. Sie senkt auch die Barrieren für Entwickler und Infrastruktur-Anbieter.
Das Netzwerk verbessert die Effizienz bei Knoten und Anwendungen, indem unnötige Daten-Downloads eingeschränkt werden. Kleinere Teams könnten es leichter haben, Dienste ohne große Hardwareinvestitionen bereitzustellen. Zudem können leichtere Datenanforderungen schnellere Analysen und Überwachung ermöglichen. Diese Änderungen stehen im Einklang mit breiteren Bemühungen, Blockchain-Infrastruktur praktischer zu machen. Das Update legt den Fokus auf Benutzerfreundlichkeit neben roher Leistung.
Das Fermi-Upgrade passt in den breiteren Vorstoß von BNB Chain zu höherem Durchsatz. Das Netzwerk verarbeitet derzeit etwa 222 Transaktionen pro Sekunde unter normalen Bedingungen. Seine theoretische Maximalleistung liegt jedoch bei mehr als 6.000 Transaktionen pro Sekunde. Diese Lücke zeigt das Potenzial für zukünftige Leistungssteigerungen auf. Entwickler optimieren das Protokoll weiterhin, um diese Differenz zu verringern.
BNB Chain arbeitet als dezentrales Netzwerk, das von Validatoren und Nutzern gesteuert wird, trotz seiner Ursprünge im Binance-Ökosystem. Die aktiven Adressen im Netzwerk sind auf fast 2,9 Millionen gestiegen. Dieses Aktivitätsniveau steht nun anderen Hochdurchsatz-Layer-1-Blockchains in nichts nach. Währenddessen verarbeiten traditionelle Zahlungssysteme noch immer höhere durchschnittliche Transaktionsvolumina. Das Upgrade spiegelt laufende Bemühungen wider, diese Leistungslücke zu schließen und gleichzeitig dezentrale Finanzanwendungen zu unterstützen.
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