Vermögen in Milliardenhöhe! Indischer Investment-Guru besitzt noch nie Bitcoin, entscheidet sich nach einem Gespräch mit Musk, damit anzufangen zu lernen

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Zerodha Mitbegründer Kamath gibt offen zu, noch nie Bitcoin gehalten zu haben, was die vorsichtige Haltung der indischen Finanzelite gegenüber der Kryptowelt aufgrund von Regulierung und hoher Steuern widerspiegelt.

Öffentlich zugegeben „noch nie Bitcoin gehalten zu haben“, sagt Kamath, er lerne weiterhin Blockchain

Der bekannte indische Investor und Mitbegründer der Broker-Plattform Zerodha, Nikhil Kamath, gab kürzlich in einem Gespräch mit CoinDCX-CEO Sumit Gupta offen zu, dass er bisher keine Bitcoins ($BTC) gehalten oder in Kryptowährungen investiert hat.

Diese Aussage kam für viele überraschend, da Kamath in den letzten Jahren regelmäßig in seinem persönlichen Podcast „WTF Podcast“ mit globalen Geschäfts- und Technologieführern sprach, darunter Elon Musk, Ray Dalio und andere. Dabei ging es häufig um Blockchain, Fintech und digitale Vermögenswerte.

Er gab jedoch zu, dass ihm diese Branche noch ziemlich fremd ist, und kündigte an, ab 2026 tiefer einzusteigen: „Ich habe noch nie Bitcoin gehalten oder in Kryptowährungen investiert. Ehrlich gesagt, ich verstehe noch nicht genug, aber ich werde mir nächstes Jahr Zeit nehmen, um zu lernen.“

Diese Äußerung löste schnell Diskussionen in den sozialen Medien aus. Viele indische Medien wiesen darauf hin, dass dies die konservative Haltung der Mainstream-Finanzelite gegenüber der Kryptowelt widerspiegelt.

Gespräch sorgt für Diskussion, Musk sagt „Energie ist die wahre Währung“

Kamaths Aussage basiert auf einem hochbeachteten Interview mit Elon Musk. In der Sendung äußerte Musk die Ansicht, „Energie ist die wahre Währung“, und meinte, Bitcoin sei im Wesentlichen energieäquivalent, wobei zukünftige Währungssysteme auf Energieerzeugung basieren könnten.

Weiterführende Lektüre
Musk: KI-Roboter machen Arbeit überflüssig! Geld wird verschwinden, die zukünftige Währung ist Energie?

Nach der Ausstrahlung fragte Sumit Gupta von CoinDCX auf der Plattform X, ob Kamath seine Meinung zu Bitcoin und Blockchain durch dieses Gespräch geändert habe. Kamath antwortete, dass er keine Bitcoin-Bestände halte und sich bisher nicht in entsprechenden Märkten engagiert habe.

Bildquelle: X/@nikhilkamathcio Nikhil Kamath antwortet, dass er keine Kryptowährungen besitzt

Diese Antwort löste in der Investment-Community eine hitzige Debatte aus, zumal er einer der jüngsten Milliardäre Indiens ist, mit einem Vermögen zwischen 2,5 und 3,1 Milliarden US-Dollar, was seinen Einfluss auf die Finanzmärkte nicht unterschätzt. Analysten weisen darauf hin, dass dieses Gespräch die Kluft zwischen traditioneller indischer Finanzwelt und der aufstrebenden Kryptoindustrie verdeutlicht und erneut die vorsichtige Haltung der wohlhabenden Schichten gegenüber digitalen Vermögenswerten offenbart.

Indische Regulierung unklar, Vorsicht wegen Steuerregeln

Kamaths Äußerungen spiegeln nicht nur seine persönliche Haltung wider, sondern auch die aktuelle Stimmung in Indien gegenüber Kryptowährungen. Während viele Länder die Regulierung und den Aufbau legaler Handelsstrukturen vorantreiben, hat die indische Regierung noch keine klaren Vorgaben veröffentlicht.

Seit 2022 werden Gewinne aus Kryptowährungshandel mit bis zu 30 % Kapitalertragssteuer belegt, und Verluste dürfen nicht verrechnet werden, was Investoren abschreckt. Experten sind der Ansicht, dass die „Verzögerungstaktik“ der indischen Aufsichtsbehörden Innovationen behindert und dazu führt, dass Blockchain-Unternehmen und Investitionen ins Ausland abwandern.

Einige Analysten meinen sogar, dass selbst Tech-Unternehmer wie Kamath vorerst auf den Einstieg in den Kryptomarkt verzichten, was die bedeutende Auswirkung der politischen Rahmenbedingungen auf die Branche unterstreicht.

Laut CoinDCX-Daten gibt es in Indien über 100 Millionen potenzielle Krypto-Nutzer, doch die tatsächliche aktive Nutzerzahl liegt deutlich unter dem globalen Durchschnitt. Brancheninsider warnen, dass ohne klare Regulierung und Steuerreformen vor 2026 Kryptowährungen weiterhin in einer „hohen Risiko-, hohen Vorsicht“-Nische verbleiben werden.

Kamaths offene Worte werfen auch ein Licht auf die kollektive Stille der indischen Finanzwelt gegenüber digitalen Assets – eine vorsichtige, konservative Haltung, die jedoch nicht ignoriert werden kann.

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