Meme-Coins wie Dogecoin (DOGE), Shiba Inu (SHIB) und Pepe (PEPE) setzen ihre Schwächewelle seit letzter Woche fort, mit einem Rückgang von etwa 3 % im Handel am Montag. Derzeit handeln diese Vermögenswerte weiterhin unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hinweist und darauf, dass die Kurse wahrscheinlich in die nächsten Unterstützungsbereiche zurückfallen, um ein neues Gleichgewicht für den Trend zu finden.
Die schwächere Entwicklung von DOGE, SHIB und PEPE spiegelt die allgemeine Korrekturbewegung des Marktes wider, während Bitcoin (BTC) am Montag überraschend die Marke von 93.000 USD durchbrach. Dieser Abschwung zeigt, dass die zuvor durch Hebelwirkung getriebene Aufwärtsbewegung nicht ausreichte, um die Dynamik aufrechtzuerhalten, was zu einer breiteren Gewinnmitnahme im Kryptowährungsmarkt führt.
Dogecoin fällt derzeit um etwa 3 % zum Zeitpunkt des Schreibens, was die sechste aufeinanderfolgende Korrektionsphase markiert und darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck noch nicht nachgelassen hat. DOGE handelt momentan unter dem 20-Tage-EMA bei 0,1375 USD und dem 50-Tage-EMA bei 0,1417 USD. Das gleichzeitige Abwärtsgerichtete der beiden gleitenden Durchschnitte hält die Abwärtstrendstruktur aufrecht und bremst kurzfristige Erholungsversuche. Besonders bemerkenswert ist, dass der 200-Tage-EMA bei 0,1718 USD ebenfalls nach unten zeigt, was die mittelfristigen negativen Aussichten verstärkt.
Tageschart DOGE/USDT | Quelle: TradingView
Was die Dynamik betrifft, so ist der MACD-Indikator deutlich ins Negative gerutscht und expandiert weiter, wobei die MACD-Linie unter der Signallinie bei etwa 0 liegt – ein Zeichen für eine zunehmende Abwärtskraft. Gleichzeitig ist der RSI auf 39 gefallen, was den zunehmenden Verkaufsdruck widerspiegelt und sich der Überverkauftzone nähert.
Um die aktuelle Trendrichtung zu verbessern, muss DOGE den Tageskerzenschluss über der Abwärtstrendlinie, die die Hochs vom 27.10. und 14.1. verbindet, erreichen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Dogecoin weiter in Richtung des Tiefs vom 31.12. bei 0,1161 USD rutscht, was dem Tief vom 10.10. entspricht.
Shiba Inu fällt zum Zeitpunkt des Schreibens im Montag-Handel um fast 3 %, was an die etwa 4 % tiefer liegende Woche davor anknüpft. Bemerkenswert ist, dass der 20-Tage-EMA umgedreht hat und sich mit dem 50-Tage-EMA direkt um das aktuelle Kursniveau trifft – ein technisches Signal, das auf eine Rückkehr des Abwärtsdrucks und einen kurzfristigen Trend ohne Erholungsdynamik hinweist.
Tageschart SHIB/USDT | Quelle: TradingView
Im negativen Szenario, falls die Korrektur anhält, könnte SHIB das Tief vom 10.10. bei 0,00000678 USD erneut testen. Die Momentum-Indikatoren liefern ebenfalls keine positiven Signale: Der MACD und die Signallinie verlaufen nahezu parallel bei etwa 0, während das Histogramm seitwärts tendiert und die Konsolidierungsphase widerspiegelt. Der RSI liegt bei 43 und schwächt sich weiter ab, was auf eine abnehmende Kaufkraft hindeutet.
Andererseits könnte ein klarer Ausbruch über die EMA 20 und EMA 50 bei etwa 0,00000836 USD ein bedeutendes Kaufsignal setzen und eine neue Aufwärtswelle für SHIB in kurzer Frist auslösen.
PEPE bleibt weiterhin starkem Verkaufsdruck ausgesetzt und befindet sich bereits in der dritten aufeinanderfolgenden Woche des Rückgangs. Zum Zeitpunkt des Schreibens verliert das Meme-Coin mit Frosch-Thema am Montag etwa 4 % und durchbricht die 50-Tage-EMA bei 0,00000541 USD – ein weniger positives technisches Signal.
Tageschart PEPE/USDT | Quelle: TradingView
Im Szenario eines anhaltenden Abwärtstrends und bei einem tiefen Rutschen unter die psychologische Unterstützung bei 0,00000500 USD besteht die Gefahr, dass PEPE das Tief vom 18.12. bei etwa 0,00000363 USD erneut testet. Die Momentum-Indikatoren bestätigen die negative Perspektive: Der MACD hat die Signallinie nach unten durchkreuzt und bewegt sich in Richtung 0, während die Histogramme immer weiter ins Negative expandieren. Der RSI ist auf 43 gefallen und liegt unter der Neutralmarke, was eine klare Dominanz der Bären zeigt.
Auf der anderen Seite wird die EMA 20 bei etwa 0,00000567 USD als kurzfristiger Widerstand erwartet, der mögliche Erholungsversuche im Keim ersticken könnte.
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