Injective-Community stimmt dem Vorschlag zu, die INJ-Token-Versorgung zu reduzieren

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Die Injective-Community hat einen Governance-Vorschlag genehmigt, der INJ in eine aggressivere deflationäre Phase versetzt.
Zusammenfassung

  • Die Community unterstützte ein tieferes deflationäres Modell für INJ.
  • Die Verringerung des Angebots wird zu einem zentralen Gestaltungselement des Netzwerks.
  • Token-Verbrennungen und Änderungen bei der Ausgabe arbeiten jetzt enger zusammen.

Ein Governance-Vorschlag, der die langfristige Versorgung des INJ-Tokens senkt und die Token-Ökonomie des Netzwerks anpasst, wurde von der Injective-Community verabschiedet.

Die Abstimmung endete am 19. Januar nach vier Tagen mit 99,89 % Zustimmung der teilnehmenden Wähler. Die genehmigten Änderungen aktualisieren die (INJ)-Inflationsparameter von Injective und versetzen INJ in eine stärkere deflationäre Phase.

Nach der Umsetzung wird die neue Token-Ausgabe schneller sinken, während bestehende Verbrennungsmechanismen weiterhin in Kraft bleiben. Mitglieder der Injective Foundation gaben ihre Teilnahme an dem Vorschlag bekannt, der als IIP-617 eingereicht wurde.

Was die genehmigten Änderungen für die INJ-Versorgung bedeuten

INJ dient als das Kern-Asset, das das Injective-Netzwerk sichert und die Aktivitäten im Ökosystem koordiniert.

Seit dem Start des Mainnets verwendet Injective wiederkehrende Token-Verbrennungen, um INJ dauerhaft aus dem Umlauf zu nehmen. Mit diesem Vorschlag wurden bereits etwa 6,85 Millionen INJ verbrannt.

Der neu genehmigte Rahmen passt die Ausgabe-Regeln an, um die neue Versorgung, die in den Markt gelangt, weiter zu begrenzen. Dies erfolgt parallel zum Injective Community BuyBack, einem Programm, das Einnahmen aus dem Ökosystem nutzt, um INJ auf dem freien Markt zu kaufen und regelmäßig zu verbrennen.

Der Vorschlag fügt kein neues Rückkaufprogramm hinzu. Stattdessen setzt er stärker auf das, was bereits existiert, indem die Ausgabe direkt auf Protokoll-Ebene gekürzt wird.

Dieser Ansatz ist nicht aus dem Nichts entstanden. Frühere INJ 3.0-Updates haben die Grundlage gelegt. Im Jahr 2024 verabschiedete die Governance IIP-392 mit nahezu einstimmiger Unterstützung, was die Deflation um 400 % erhöhte und politische Änderungen an die Staking-Niveaus koppelte.

Ein Jahr später wurden weitere Anpassungen vorgenommen, die die Versorgungskürzungen an den Bitcoin-Halving-Zyklus (BTC) banden und die Kontraktion über mehrere Jahre strecken. Der neu genehmigte Vorschlag verschärft diese Einstellungen erneut.

Das Kernteam von Injective hat die Änderung als eine Möglichkeit dargestellt, die Deflation in das System selbst zu verankern, anstatt sie von Marktbedingungen oder der Nutzung des Netzwerks abhängig zu machen.

Marktreaktion und kritische Ansichten

Dennoch hat die Kursentwicklung nicht klar gefolgt. INJ wurde im Jahr 2025 und Anfang 2026 mit hoher Volatilität gehandelt und ist im Vergleich zu vor einem Jahr immer noch etwa 75 % im Minus. Diese Realität hat einige Trader vorsichtig gemacht, trotz der stärkeren Angebotskürzungen.

Da jetzt mehrere Deflationshebel gleichzeitig aktiv sind, treibt Injective INJ auf ein stärker eingeschränktes Angebotsprofil zu. Für den Moment spiegeln die Kursbewegungen jedoch eher die allgemeine Stimmung im Kryptomarkt wider als die Token-Mechanik allein.

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