Capitalwatch Short-Report nennt AppLovin "Werbung als Geldwäsche", wird zum schwarzen Geldexport der Taizi-Gruppe

ChainNewsAbmedia

Leerverkaufsinstitut Capitalwatch hat kürzlich einen Leerverkaufsbericht über das an der US-Börse gelistete Werbe-Datenanalyseunternehmen AppLovin (NASDAQ: APP) veröffentlicht. Darin wird behauptet, dass die Eigentümerstruktur, die Werbeeinnahmen und der Produktgebrauch in engem Zusammenhang mit der transnationalen Kriminalorganisation „Kambodschanische Prinzengruppe (Prince Group)“ stehen und wahrscheinlich als Geldwäschefabrik für diese Gruppe dienen. Es wird die US-Regulierungsbehörde zur Untersuchung aufgerufen.

Leerverkaufsbericht: AppLovin ist die „Schwarzgeld-Geldwäsche-Exportstelle“ der Prinzengruppe

Der Bericht positioniert AppLovin als Endziel für illegierte Einkünfte aus grenzüberschreitender Kriminalität. Capitalwatch hat festgestellt, dass ein Teil der illegalen Gelder aus China und Südostasien durch mehrschichtige Offshore-Strukturen und Geschäftsverpackungen letztlich in den US-Kapitalmarkt in Form legaler Mittel gelangen.

Die Zielpersonen des Berichts umfassen AppLovin sowie die Hauptaktionäre Hao Tang (Hao Tang) und Ling Tang (Ling Tang) sowie den Anführer der Prinzengruppe, Zhi Chen (Zhi Chen). Von Eigentumsverhältnissen, Geldflüssen, Technologie bis hin zu Einnahmen wird ein scheinbar unfehlbares und groß angelegtes Betrugs- und Geldwäschenimperium aufgebaut.

Gleichzeitig wirft Capitalwatch der US Securities and Exchange Commission (SEC) und den Wall Street-Finanzinstituten vor, die Kunden- und Unternehmenshintergründe nicht umfassend zu prüfen und ihre Rolle als „Gatekeeper“ zu vernachlässigen.

(Gründer der Kambodschanischen Prinzengruppe Zhi Chen wurde verhaftet und nach China abgeschoben, um dort untersucht zu werden)

Aktionärshintergrundanalyse: Vom Pyramidensystem Tuandai.com bis zum US-Börsenunternehmen

Der Bericht richtet zunächst den Fokus auf den Großaktionär von AppLovin, Hao Tang, und behauptet, dass seine Vermögensquelle mit der Kapitalflucht vor dem Zusammenbruch der chinesischen P2P-Plattform Tuandai.com (Tuandai.com) in Zusammenhang stehe. Zudem nutze er Ling Tang als Teil des Familiennetzwerks, der über Offshore-Gesellschaften wie Angel Pride Holdings etwa 7,7 % der Anteile halte, um die Beteiligung zu streuen und die Regulierung zu erschweren.

Es wird berichtet, dass Tuandai während des Betriebs illegal rund 253,5 Milliarden RMB an Geldern eingesammelt hat, mit über einer Million Opfer. Kurz vor dem Zusammenbruch transferierten komplexe underground-Kreditgeschäfte, Scheingeschäfte und private Jet-Handling-Gebühren etwa 670 Millionen RMB ins Ausland, wobei Hao Tang als Drahtzieher identifiziert wird.

„Werbung als Geldwäsche“-Modell: Wie illegale Einkünfte in Finanzberichte umgewandelt werden

In Bezug auf die Geldflüsse beschreibt Capitalwatch den Prozess als „Werbung als Geldwäsche (Advertising-as-Laundering)“.

Kriminelle Gruppen kaufen in großem Umfang Werbung bei AppLovin unter dem Deckmantel von Scheinfirmen oder bestimmten Anwendungen, z.B. dem kambodschanischen Super-App WOWNOW. Diese Ausgaben werden auf Unternehmensseite als „Werbeeinnahmen“ verbucht und durch die gleichzeitige Rolle als Werbetreibender und Traffic-Lieferant maximiert, um die Werbeteilung zu steigern. Schließlich werden die Gelder auf Offshore-Konten der Prinzengruppe abgerechnet.

Der Bericht hebt als verdächtiges Signal die „ungewöhnlich große Diskrepanz zwischen Werbebudget und Marktgröße“ hervor und betont, dass dieses Geschäftsmodell es Kriminellen ermöglicht, schwer zugängliche illegale Einkünfte als legitime grenzüberschreitende Geschäftszahlungen zu tarnen.

Produktkontroversen: Sind Verteilungs- und Algorithmustechnologien die Komplizen des Verbrechens?

Auf Produktebene stellt der Bericht auch Fragen zu AppLovins Verteilungs- und Werbealgorithmen Array und AXON.

Untersuchungen ergaben, dass das Array-System eine „stille Installations“-Mechanik besitzt, die möglicherweise genutzt wird, um die Überprüfung durch Mainstream-App-Stores zu umgehen und Apps mit Glücksspiel- oder Betrugscharakter auf die Geräte der Nutzer zu bringen.

Zudem wird dem Machine-Learning-Algorithmus AXON vorgeworfen, bei der Optimierung der Werbeinvestitionsrendite gezielt Nutzer mit finanziellen Ängsten oder psychischer Schwäche zu identifizieren und risikoreiche „Pump-and-Dump“-Betrugsinhalte zu pushen.

Diese hochgradige Integration von Technologie und Profit wird zwar als Treiber für Umsatzwachstum gesehen, aber auch als potenziell missbrauchbar eingeschätzt, was zu ernsthaften Daten- und Ethikkrisen führen könnte.

AppLovins nächster Schritt: Die ultimative Prüfung durch die Regulierung

Mit der Strafverfolgung gegen die Prinzengruppe stehen auch einige Kernpersonen von AppLovin vor einer beispiellosen regulatorischen Herausforderung. Capitalwatch ist der Ansicht, dass das US-Justizministerium (DOJ) möglicherweise zivilrechtliche Einziehungsprozesse gegen die betreffenden Aktionäre einleiten wird, während die SEC eine Untersuchung der Unternehmenshintergründe durchführen könnte.

Zudem könnte die Firma aufgrund der Hintergründe ihrer Hauptaktionäre und der massiven US-Nutzerdaten einer nationalen Sicherheitsüberprüfung durch die US-Auslandsinvestitionskommission (CFIUS) unterzogen werden, was ein Zwangs-Delisting zur Folge haben könnte.

Der Leerverkaufsbericht von Capitalwatch nennt AppLovin „Werbung als Geldwäsche“ und stellt die Schwarzgeld-Exporte der Prinzengruppe heraus. Dieser Artikel erschien zuerst bei 链新闻 ABMedia.

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