Bitunix-Analyst: PCE könnte eine Stagnation der Inflation anzeigen, die Federal Reserve hat nächste Woche eine hohe Wahrscheinlichkeit, die Zinsen unverändert zu lassen

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BlockBeats Nachrichten, 1. Januar 22. Das Bureau of Economic Analysis (BEA) in den USA wird bald den neuesten Personal Consumption Expenditures Price Index (PCE) veröffentlichen. Der Markt erwartet allgemein, dass die Kerninflation weiterhin an Schwung verliert. Die Konsensprognose zeigt, dass die jährliche Steigerungsrate des Kern-PCE bei etwa 2,8%–2,9% bleibt, während der Gesamt-PCE im Vergleich zum Vorjahr bei etwa 2,7% liegt. Dies deutet darauf hin, dass das Inflationsniveau nach wie vor deutlich über dem langfristigen Ziel der Federal Reserve von 2% liegt und eine deutliche „Hochstabilitätsphase“ zeigt.

Aus makroökonomischer Sicht befindet sich die US-Inflation in einem Hin und Her zwischen Auf- und Abwärtsbewegungen. Einerseits stützen handelstarifbezogene Kosten und die Preise einiger Waren die Inflation auf einem Boden; andererseits dämpfen sinkende Lohnwachstumsraten und verlangsamte Mietpreissteigerungen allmählich die Inflation im Dienstleistungssektor. Dies verhindert eine Verschlechterung der Inflation, erschwert jedoch eine schnelle Abkühlung, wodurch der Spielraum der Geldpolitik weiter eingeschränkt wird. Zusammen mit den zuvor durch den Regierungsstillstand verursachten zeitlichen Verzögerungen bei den Daten wird der aktuelle PCE wahrscheinlich eher als „Bestätigung des Trends“ denn als entscheidender Faktor für eine Richtungsänderung der Politik betrachtet. Auf Marktebene besteht bereits ein Konsens: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinsen nächste Woche unverändert lässt, liegt bei etwa 95%. Kurzfristig wird das Umfeld hoher Zinsen weiterhin die Bewertung risikoreicher Vermögenswerte einschränken; mittelfristig, wenn die Inflation anhaltend hoch bleibt und die Wirtschaft nicht deutlich in eine Rezession gerät, wird die Politik in eine längere Beobachtungsphase eintreten.

Bitunix-Analyst: Im Kryptomarkt bedeutet das „hohe Zinsen bleiben bestehen“, dass die Liquidität kurzfristig kaum deutlich verbessert wird, und die Korrelation zwischen Bitcoin und risikoreichen Vermögenswerten wird weiterhin bestehen bleiben. Wenn die Inflation langfristig nicht effektiv zurückgeht und die realen Zinsen allmählich ihren Höchststand erreichen, besitzen Krypto-Assets als Absicherung gegen die Unsicherheit der Geldpolitik weiterhin die Voraussetzungen für eine erneute Renaissance. Dieser PCE ist eher eine „Bestätigung des Status quo“ als ein Signal für eine Wende; was den Markt wirklich bewegen kann, ist, ob der Inflationstrend substantiell die aktuelle Pattsituation durchbricht.

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