Globale Vermögensverwaltungsfirma Stifel hat gewarnt, dass der Preis von Bitcoin, einer der führenden Kryptowährungen der Welt, aufgrund einer Kombination aus enger werdender Liquidität, regulatorischem Stillstand und unaufhörlichen ETF-Abflüssen stark fallen könnte.
Die weltweit größte Kryptowährung könnte laut Prognose des Investmentunternehmens wieder auf $38.000 abstürzen.
Heute früh ist Bitcoin auf ein weiteres Tief im Jahr 2025 von $72.185 gefallen.
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In einer neuen Forschungsnotiz, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, warnte das Unternehmen, dass Bitcoin einem weiteren Absturz von 47% ausgesetzt sein könnte, was den Vermögenswert auf $38.000 ziehen würde.
Stifel argumentiert, dass die aktuelle Marktstruktur die brutalsten Phasen vergangener Krypto-Winter widerspiegelt.
Eine weniger großzügige Fed-Politik ist das erste große Gegenwind, den Stifel identifiziert hat.
Trotz der Markt-Hoffnungen auf aggressive Zinssenkungen hat die Federal Reserve eine restriktivere Haltung beibehalten, um die anhaltende Inflation zu bekämpfen.
Hohe Zinsen entziehen risikoreichen Spekulationsanlagen weiterhin Liquidität, was Bitcoin ziemlich anfällig macht.
Der Kryptowährungs-Boom, den die aktuelle Regierung versprochen hat, scheint auf legislative Hindernisse gestoßen zu sein. Das Tempo der pro-Krypto-Regulierung in den USA hat sich deutlich verlangsamt.
In der Zwischenzeit schrumpft die Liquidität weiterhin. Das ist natürlich kein gutes Zeichen für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin.
Schließlich haben sich die Spot-Bitcoin-ETFs, die hauptsächlich für den letzten Bullenlauf verantwortlich waren, in eine Verkaufsquelle verwandelt.
Allerdings argumentiert Analyst Eric Balchunas, dass ETF-Investoren tatsächlich die Linie halten, während die langjährigen Krypto-Insider die sind, die verkaufen.
Trotz eines „unangenehmen Rückgangs um 40%“ bei Bitcoin wurden nur 6% der in Spot-Bitcoin-ETFs gehaltenen Vermögenswerte abgezogen.
Das ist eine erstaunlich geringe Fluktuation für eine so volatile Anlage. Es bedeutet, dass 94% des institutionellen Kapitals, das über ETFs (BlackRock, Fidelity usw.) in den Markt eingetreten ist, unberührt geblieben sind.
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