Am 9. Februar sagte Elon Musk, dass SpaceX eine neue Tiefraumstrategie fördert, mit dem Ziel, in den nächsten zehn Jahren eine “selbstwachsende Stadt” auf dem Mond zu errichten, als wichtigen Ausgangspunkt für die Menschheit, um auf eine Mehrplaneten-Zivilisation zuzusteuern. Diese Idee gilt als entscheidender Wendepunkt im langfristigen Plan zur Weltraumkolonisierung.
Musk wies darauf hin, dass der Mond im Vergleich zum Mars, der nur alle 26 Monate ein Startfenster hat und mehrere Monate pro Richtung dauert, offensichtliche Vorteile in Bezug auf Reichweite und Versorgungseffizienz hat. Raketen können Hochfrequenz-Rundreisen durchführen, was die Rotation von Baumaterialien, Energiesystemen und Personal flexibler macht und so den Bau der Infrastruktur beschleunigt. Er betonte, dass die Mondbasis nicht nur ein wissenschaftlicher Forschungsposten sein wird, sondern auch ein “selbstversorgender Stadtprototyp” mit Fertigungs- und Erweiterungskapazitäten.
Die Stadt soll weiter wachsen – mit automatisiertem Bau, erneuerbaren Energien, geschlossenen Lebenserhaltungssystemen und lokalen Ressourcennutzungstechnologien. Dies gilt auch als technologisches Testgelände für zukünftige marsianische Zivilisationen, das Erfahrung für interstellare Erkundungen über größere Entfernungen sammelt.
Während schwere Raketen und Tiefenraumkommunikationssysteme sich weiter verbessern, versucht SpaceX, das “Lunar City Program” vom Konzept zum Ingenieurwesen weiterzuentwickeln. Für die globale Raumfahrtindustrie stellt dieses Ziel nicht nur einen technologischen Sprung dar, sondern symbolisiert auch, dass der Zeitplan für die menschliche Besiedlung im Weltraum neu definiert wird.