Odaily Planet Daily berichtet: Morgan Stanley-Analysten sind der Ansicht, dass trotz der Befürchtungen der Investoren, Wechselkursschwankungen den Aktienmarkt beeinträchtigen könnten, ein schwächerer Dollar den Aktienmarkt eher stützen als schädigen wird.
Morgan Stanley weist darauf hin, dass trotz jüngster Schwankungen bei Rohstoffen, Anleihen und überhitzten Handelspositionen die Wirtschaftswachstumsdynamik weiterhin robust ist. Die Terminkontrakte für den Federal Funds-Zins der Federal Reserve sind derzeit so bewertet, dass bis Ende des Jahres etwa 55 Basispunkte an Zinssenkungen eingepreist sind, was den Risikoanlagen Rückhalt gibt. Morgan Stanley ist bearish gegenüber dem Dollar eingestellt; historische Daten zeigen, dass eine Schwächung des Dollars oft mit einer stärkeren Aktienperformance einhergeht, insbesondere in Schwellenländern.
Morgan Stanley bekräftigt seine positive Haltung gegenüber Schwellenländern und Rohstoffaktien und empfiehlt Investoren, bei Kursrückgängen in Metallwerte zu investieren. Im europäischen Markt könnte die Stärke des Euro, die etwa 25 % der Dollar-Einnahmen beeinflussen könnte, durch das üblicherweise starke Wachstum während des Euro-Aufschwungs ausgeglichen werden. Zyklische Branchen tendieren dazu, mit dem Euro gemeinsam zu steigen.