Im Februar 2026 berichtete MEXC Ventures, dass der Bitcoin (BTC)-Preis in einem Bereich zwischen 65.500 und 68.000 US-Dollar seitwärts tendiert. Der Markt zeigt aufgrund der abwartenden Haltung privater Investoren und des Verkaufsdrucks großer Investoren eine negative Tendenz. Es wird behauptet, dass dies auf einen Rekordwert von 0,64 beim Verhältnis der großen Wal-Inhaber an Börsen seit 2015 zurückzuführen ist. Zudem stehen Marktteilnehmer vor Liquiditätsproblemen, da die Zuflüsse von Stablecoins stark zurückgegangen sind.
Laut CryptoQuant steigen die Einzahlungen von Bitcoin an Börsen rapide an. Das deutet darauf hin, dass sogenannte "Smart Money" – große Investoren – die Marktbewegungen dominieren. Besonders mit zunehmender Aktivität der Bitcoin-Wale steigt das durchschnittliche Einzahlungsvolumen auf 1,58 BTC. Historisch gesehen entspricht dies dem Muster, dass Wale bei Marktschwankungen große Verkäufe tätigen oder Einlagen als Sicherheit für Derivate verwenden.
Der Rückgang der Stablecoin-Zuflüsse, insbesondere von Tether (USDT), bedroht die Liquidität des aktuellen Marktes. Im November letzten Jahres flossen etwa 616 Millionen US-Dollar an Stablecoins in Börsen, doch die jüngsten Zuflüsse sind auf rund 27 Millionen US-Dollar deutlich zurückgegangen. Dadurch wird der Finanzmarkt extrem anfällig, da die Fähigkeit fehlt, große Wal-Verkäufe aufzufangen.
Darüber hinaus sind auch Altcoins vom Flucht- und Risikosentiment betroffen. Die tägliche Anzahl der Einzahlungen in Altcoin-Börsen steigt, was die Volatilität des Gesamtmarktes erhöht. Zudem übt die Verschlechterung der Rentabilität von Bitcoin-Minen zusätzlichen Abwärtsdruck aus. Dies wird als Belastung für große Miner interpretiert, die bei Kursen unter den Produktionskosten operieren.
Der aktuelle Markt für virtuelle Vermögenswerte befindet sich aufgrund dieser vielschichtigen Faktoren wahrscheinlich in einem anhaltenden Bärenmarkt. Laut Analyse des Berichts von MEXC Ventures wird der Markt wahrscheinlich weiter nach unten tendieren, solange die Zuflüsse von Stablecoins an Börsen nicht wieder ansteigen oder das Verhältnis der Wal-Inhaber an Börsen stabil bleibt. Der Bericht betont, dass Investoren Geduld bewahren und eine vorsichtige Strategie verfolgen sollten.
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