Mit der Überlegung der Regierung, den Anteil der Großaktionäre an inländischen virtuellen Vermögenswertbörsen auf 15 bis 20 % zu begrenzen, verschärft sich die angespannte Stimmung in der Branche. Diese Ankündigung ist eine politische Maßnahme zur Verbesserung der Transparenz und Glaubwürdigkeit des Marktes für virtuelle Vermögenswerte und wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Governance-Struktur der virtuellen Vermögenswertbörsen haben.
Am 23. versammelte der Finanzausschuss die Führungsebene der wichtigsten inländischen virtuellen Vermögenswertbörsen zu einem nicht-öffentlichen Gespräch, um die Richtung des „Grundgesetzes für digitale Vermögenswerte“ zu erörtern und Branchenmeinungen einzuholen. Bei dem Treffen, an dem führende Börsen wie Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax teilnahmen, stand die Regulierung der Begrenzung des Anteils der Großaktionäre an den Börsen im Mittelpunkt der Diskussion. Obwohl das endgültige Gesetz noch nicht feststeht, untersucht der Finanzausschuss eine Begrenzung des Anteilssatzes auf 15 bis 20 %, was als Maßnahme zur Stärkung der Transparenz und der operativen Unabhängigkeit der Börsen interpretiert wird.
Der Finanzausschuss plant, durch diese Maßnahme ein Governance-System aufzubauen, die Verantwortlichkeiten der Börsen klar zu definieren und höhere Verantwortlichkeitsanforderungen zu stellen. Dies erfolgt vor dem Hintergrund jüngster Vorfälle wie der Überzahlung bei Bithumb und zunehmender gesellschaftlicher Aufmerksamkeit für die Vertrauenswürdigkeit der Börsen.
Allerdings befürchtet die Branche, dass eine solche Verstärkung der Regulierung die Innovationen im Markt hemmen und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ausländischen Börsen schwächen könnte. Besonders Branchenvertreter, die Wert auf den Zugang zu digitalen Vermögenswerten und die Freiheit des Handels legen, sind der Ansicht, dass diese Regulierung negative Auswirkungen haben könnte.
Während die Regierung aktiv Meinungen zu Themen wie der Verwaltung von Stablecoins oder der Umsetzung neuer Vorschriften sammelt, besteht weiterhin die Haltung, die Transparenz des Marktes durch die Stärkung der rechtlichen Stellung und Rolle der Börsen zu erhöhen. Obwohl diese Veränderungen langfristig ein stabiles Umfeld für den inländischen Markt für virtuelle Vermögenswerte schaffen könnten, wird auch die Entwicklung detaillierter Ergänzungsmaßnahmen, die die Bedenken der Branche widerspiegeln, aufmerksam verfolgt.