Ist die Krypto-Finanzierung ein Risiko für die britische Politik? Gesetzgeber fordert vorübergehendes Verbot

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Vertrauenswürdiger redaktioneller Inhalt, geprüft von führenden Branchenexperten und erfahrenen Redakteuren. Werbung Offenlegung Ein hochrangiger britischer Sicherheitsbeamter fordert eine vorübergehende Aussetzung von Kryptowährungs-Spenden an politische Parteien und warnt, dass ausländische Regierungen die schwer nachvollziehbare Natur digitaler Währungen ausnutzen könnten, um die britische Politik im Geheimen zu beeinflussen.

Verwandte Lektüre: Bitcoin vs. Quanten: Saylor sagt, die Bedrohung ist noch über ein Jahrzehnt entferntMatt Western, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses für nationale Sicherheitsstrategie, schrieb am Montag einen Brief an den Wohnungsminister Steve Reed und forderte die Regierung auf, zu handeln, bevor die Bedrohung größer wird.

Sechs Behörden, kein klarer Führer — und ein wachsendes Problem

Westerns Sorge geht über Spenden hinaus. Er wies darauf hin, dass die Durchsetzung der Regeln für politische Finanzierung und ausländische Einflussnahme derzeit auf sechs separate Behörden verteilt ist — die Wahlkommission, der Metropolitan Police Service, die Anti-Terror-Polizei, die National Crime Agency, MI5 und lokale Polizeibehörden.

Brief von Matt Western an Steve Reed. Quelle: UK Parliament

Keine einzelne Behörde ist eindeutig verantwortlich. Laut Western lässt diese Führungs- und Verantwortungslücke das Vereinigte Königreich anfällig sein. Sein Brief empfiehlt die Einrichtung einer speziellen nationalen Polizeieinheit, die sich ausschließlich auf die Überwachung der politischen Finanzierung und die Risiken ausländischer Einflussnahme konzentriert — eine langfristige Lösung für das, was er als eine strukturelle Schwäche im aktuellen System sieht.

„Wir sind besorgt, dass das Interesse ausländischer Staaten, in die britische politische Finanzierung einzugreifen, bis zur nächsten Wahl zunehmen könnte“, schrieb Western.

Er fügte hinzu, dass mit der Erweiterung der militärischen Rolle des Vereinigten Königreichs in Europa und der zunehmenden Bedeutung seiner Positionen zu Themen wie der Ukraine sowie den Beziehungen zu den USA und der Europäischen Union der Anreiz für externe Akteure, sich in die britische Politik einzumischen, nur steigen werde.

Strenge Regeln für akzeptierte Kryptowährungen vorgeschlagen

Western forderte keinen dauerhaften Bann. Das von ihm vorgeschlagene Moratorium würde nur so lange gelten, bis die Wahlkommission offizielle gesetzliche Leitlinien zur Handhabung von Krypto-Spenden veröffentlicht.

BTCUSD wird derzeit bei 68.174 USD gehandelt. Chart: TradingView Sobald diese Leitlinien veröffentlicht werden, würde die Sperre aufgehoben. Die von ihm gewünschten strengen Regeln für zukünftige Krypto-Spenden sind jedoch klar. Berichte besagen, dass Westerns Empfehlungen beinhalten, dass politische Parteien nur Kryptowährungsplattformen nutzen dürfen, die bei der Financial Conduct Authority registriert sind, der britischen Finanzaufsichtsbehörde.

Verwandte Lektüre: Krypto-Influencer in Südkorea stehen vor neuen Regeln: Offenlegung von Beteiligungen Spenden, die auf Mixing-Dienste zurückzuführen sind — Werkzeuge, die üblicherweise verwendet werden, um die Herkunft der Gelder zu verschleiern —, würden vollständig verboten. Jede Kryptowährung, die von einer Partei empfangen wird, müsste innerhalb von 48 Stunden in reguläres Geld umgewandelt werden.

Western forderte außerdem eine strengere Überwachung politischer Spenden, einschließlich Überprüfungen der Herkunft des Vermögens der Spender. Er forderte härtere Strafen bei Verstößen gegen Wahlfinanzierungsgesetze und eine erweiterte Befugnis der Wahlkommission, Banken und andere Institutionen dazu zu verpflichten, die Herkunft der gespendeten Gelder offenzulegen.

Featured image from Alamy, chart from TradingView

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