Ripple veröffentlicht Whitepaper zum institutionellen Handel mit digitalen Vermögenswerten

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Vertrauenswürdiger redaktioneller Inhalt, geprüft von führenden Branchenexperten und erfahrenen Redakteuren. Werbung Offenlegung Ripple hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, das argumentiert, dass die institutionelle Krypto-Marktstruktur noch immer die Abwicklungs-, Kredit- und Risikoinfrastruktur vermisst, die notwendig ist, um eine groß angelegte Teilnahme zu unterstützen. In dem Papier erklärt Ripple, dass digitale Vermögenswerte ein Digital Prime Brokerage-Modell benötigen, das um zentrale Kreditvermittlung, aggregierte Liquidität und T+1-Nettoabwicklung aufgebaut ist, wenn der Markt über seine austauschzentrierte Architektur hinausreifen soll.

Reece Merrick, Managing Director für den Nahen Osten & Afrika bei Ripple, kündigte das Whitepaper via X an: „Traditionelle Finanzen treffen auf digitale Vermögenswerte, aber die Brücke kann noch etwas wackelig sein. Die Verwaltung eines Netzwerks von Börsen und bilateralen Risiken ist nicht nur eine Kopfschmerzen, sondern auch eine Ineffizienzsteuer auf Ihr Kapital. Das neue Ripple-Whitepaper stellt das Digital Prime Broker (DPB)-Modell vor, das komplexe Risiken in eine vereinfachte 1:1-Beziehung verwandelt.“

Ripple zielt auf Fragmentierung des Kryptomarktes ab

Der Titel des Whitepapers, The Blueprint for Institutional Digital Assets Trading, beschreibt den heutigen OTC-Kryptomarkt als strukturell ineffizient im Vergleich zum Devisenmarkt. Ripple argumentiert, dass Institutionen noch immer gezwungen sind, auf fragmentierten Plattformen zu operieren, bei denen Ausführung, Verwahrung und Kredit zusammengefasst sind, Sicherheiten in Silos gehalten werden und Unternehmen mehrere bilaterale Beziehungen pflegen müssen. Das Papier identifiziert drei Hauptprobleme: multiplizierte Kreditrisiken, gebundenes Kapital und fragmentiertes Asset-Risiko.

Verwandte Lektüre: Ripple setzt auf neue KI-Investitionen, während der XRP Ledger auf agenturfähige Zahlungen abzielt. Ripple’s Kernbehauptung ist, dass Krypto stärker vom FX-Marktmodell lernen sollte. „Dieses Papier erklärt, warum digitale Vermögensmarktmodelle ein Prime-Brokerage-ähnliches Modell benötigen, das zentrale Kreditvermittlung, netto T+1-Abwicklung und die Entbündelung von Ausführung, Verwahrung und Kredit in klar definierte Rollen umfasst“, heißt es in dem Dokument. Es fügt hinzu, dass der Digital Prime Broker, oder DPB, als „Kerninfrastruktur“ fungieren sollte, die auf unterschiedliche Kundenanforderungen abgestimmt werden kann, anstatt alle in ein starres Modell zu zwingen.

In diesem Rahmen würde ein Kunde eine Hauptvereinbarung mit einem Prime Broker abschließen, während Trades mit genehmigten Liquiditätsanbietern und Market Makern diesem Broker übertragen werden. Ripple argumentiert, dass dies ein Netzwerk bilateraler Risiken durch einen einzigen vertraglichen Gegenpart ersetzt, was die rechtlichen, Compliance- und Abwicklungsprozesse vereinfacht und das Risiko von Fehlschlägen über verschiedene Plattformen reduziert.

Das Papier legt großen Wert auf Kapitaleffizienz. Ripple sagt, dass der aktuelle Markt noch immer auf Bruttoschlussfolgerungen oder vollständiger Vorfinanzierung beruht, was wiederholte Intraday-Asset-Transfers erzwingt und Sicherheiten auf den Börsen blockiert. Ein Beispiel: Ein Kunde, der in einem Zyklus 100 BTC kauft und 80 BTC verkauft, müsste nur noch 20 BTC netto abwickeln, was die Bruttobewegungen um etwa 89 % reduziert.

Verwandte Lektüre: Warum hat Ripple in 3 Jahren 2,7 Milliarden Dollar in Übernahmen investiert und was hat das mit XRP zu tun? Es wird auch argumentiert, dass das bestehende System Finanzierungskosten verschleiert, anstatt sie zu beseitigen. Ripple erklärt, dass Offshore-Börsen und bilaterale Liquiditätsanbieter oft Default-Swap-Raten von etwa 11 % anwenden, was ungefähr 7 % über dem risikofreien Zinssatz liegt, was tägliche Finanzierungskosten von etwa 1,92 Basispunkten oder 192 USD pro 1 Million USD pro Tag bedeutet. Ripple zufolge würde ein DPB-Modell diese Kosten transparent machen, anstatt sie in Spreads zu verstecken oder durch zinsfreie Kundensicherheiten zu subventionieren.

Das Papier enthält auch Unterstützung von XTX Markets COO Mike Irwin, der schreibt: „Ein Digital Prime Brokerage-Modell wird es institutionellen Teilnehmern, einschließlich Retail-Aggregatoren, ermöglichen, operationale Risiken zu reduzieren, gebundenes Kapital freizusetzen und das Wachstum zu skalieren. Da Kunden zunehmend netzabgewickelte, prime-basierte Strukturen bevorzugen, werden Liquiditätsanbieter und Plattformen sich anpassen müssen. Die Akzeptanz hängt jedoch davon ab, ob Prime Broker spezifische Kundenbedürfnisse und -einschränkungen unterstützen, anstatt ein starres Einheitsmodell durchzusetzen.“

XRP ist präsent, aber nicht die Hauptgeschichte. Ripple sagt, dass das XRP Ledger frühe Abwicklung durch Onchain-Kreditlinien unterstützen könnte, die Verpflichtungen vor dem Standard T+1-Nettoabwicklungszyklus finanzieren, wobei die Finanzierungskosten transparent an die Partei berechnet werden, die frühzeitig Liquidität anfragt. Damit ist XRP Teil der vorgeschlagenen Infrastruktur, aber die Hauptthese des Whitepapers ist breiter gefasst: Institutionelles Krypto braucht noch eine bessere Marktstruktur, bevor es mehr wie eine reife Finanzwelt aussehen kann.

Zum Redaktionsschluss wurde XRP bei 1,4129 USD gehandelt.

XRP price chartXRP schwankt über dem 200-Wochen-EMA, 1-Wochen-Chart | Quelle: XRPUSDT auf TradingView.comHauptbild erstellt mit DALL.E, Chart von TradingView.com Redaktionsprozess für bitcoinist konzentriert sich auf die Bereitstellung gründlich recherchierter, genauer und unvoreingenommener Inhalte. Wir halten strenge Quellenstandards ein, und jede Seite wird sorgfältig von unserem Team aus Top-Technologieexperten und erfahrenen Redakteuren geprüft. Dieser Prozess stellt die Integrität, Relevanz und den Wert unserer Inhalte für unsere Leser sicher.

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