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Ein Kampf um Energiekosten braut sich im Kryptobereich zusammen, da ein neuer Bericht des technischen Analysten Bullrunners Bitcoin’s (BTC) energiehungriges Proof of Work (PoW)-System gegen XRP’s vergleichsweise leichtgewichtiges Netzwerk stellt. Die neue Analyse hat frischen Zündstoff in einen der ältesten Rivalen im Kryptobereich gebracht und löst eine intensive Debatte unter Krypto-Community-Mitgliedern aus, die versuchen, ihr bevorzugtes Blockchain-Netzwerk zu verteidigen.
Ein neuer Bericht von Bullrunners hat die langjährige Debatte zwischen Bitcoin und XRP neu entfacht, diesmal wegen eines auffälligen Unterschieds im Energieverbrauch der beiden Netzwerke. Laut dem am Dienstag auf X veröffentlichten Bericht verbrauchte XRP nur 73.000 US-Dollar an Strom, um sein gesamtes Netzwerk über ein Jahr zu betreiben. Bitcoin hingegen verbrauchte im gleichen Zeitraum über 10 Milliarden US-Dollar an Strom.
Verwandte Lektüre: XRP hat Ethereum in dieser Kategorie übertroffen und strebt nun Bitcoin an. Wenn man es noch weiter aufschlüsselt, zeigte Bullrunners ein Bild, das veranschaulicht, dass eine einzelne Bitcoin-Transaktion einen Energieaufwand hat, der ausreicht, um einen durchschnittlichen amerikanischen Haushalt 38 bis 49 Tage lang mit Strom zu versorgen, was zwischen 1.100 und 1.400 Kilowattstunden (kWh) verbraucht. Eine einzelne XRP-Transaktion benötigt ungefähr 0,0079 Kilowattstunden (kWh), etwa die Energiemenge, die benötigt wird, um eine Glühbirne für einige Sekunden zu betreiben.
Aufgrund dieses deutlichen Unterschieds im Energieverbrauch schlussfolgerte Bullrunners, dass das XRP-Netzwerk bis zu 99,999 % weniger Energie verbraucht als Bitcoin.
Bemerkenswert ist, dass ein Hauptgrund für diese außergewöhnliche Energiedifferenz darin liegt, wie jedes Blockchain-Netzwerk Transaktionen validiert. Das PoW-System von Bitcoin erfordert, dass Miner weltweit kontinuierlich konkurrieren, indem sie komplexe mathematische Rätsel mit energieintensiver Hardware lösen, die große Mengen an Strom verbraucht.
Auf der anderen Seite basiert XRP auf einem speziellen XRP Ledger (XRPL) Protocol Consensus-Algorithmus. Statt zu minen, kommuniziert eine Gruppe vertrauenswürdiger Knoten und stimmt in mehreren Runden ab, bis sie sich auf die Gültigkeit der Transaktionen einigen. Ohne Wettbewerb und ohne energieintensive Mining-Hardware kann das XRP-Netzwerk Transaktionen zu einem Bruchteil der Energiekosten von Bitcoin abwickeln.
Der Energiebericht von Bullrunners stieß schnell auf scharfe Reaktionen aus der Krypto-Community, wobei Unterstützer beider Blockchain-Netzwerke unterschiedliche Interpretationen darüber lieferten, was die Energiewerte von Bitcoin und XRP wirklich bedeuten.
Verwandte Lektüre: XRP steht kurz davor, Geschichte zu schreiben mit diesem neuesten Schritt. Ein Unterstützer argumentierte, dass der Energieverbrauch von Bitcoin nicht verschwenderisch sei, sondern für seine Sicherheit essenziell. Er beschrieb den PoW-Mechanismus des Netzwerks als einen Prozess, der reale Energie in eine Form unvergänglicher digitaler Knappheit umwandelt. Er forderte außerdem die Dezentralisierung von XRP heraus, indem er darauf hinwies, dass Ripple Milliarden von Token hält und die Versorgung ohne die Beschränkungen einer festen Obergrenze beeinflussen könnte.
XRP-Unterstützer konterten mit ihrer eigenen Argumentation und behaupteten, dass die Energieeffizienz des XRP Ledgers es nicht nur Bitcoin, sondern auch Ethereum voraussetzt, selbst nachdem es 2022 auf einen Proof of Stake (PoS)-Konsens umgestellt hat. Sie betonten, dass XRP sowohl pro Transaktion als auch netzwerkweit deutlich energieeffizienter ist als Ethereum.
XRP, das bei 1,39 $ im 1D-Chart gehandelt wird | Quelle: XRPUSDT auf Tradingview.com. Titelbild von iStock, Chart von Tradingview.com
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