Nicht vor der Morgendämmerung Verluste realisieren! K33 Bericht: Bitcoin ist in den "extrem überverkauften Bereich" gefallen, jetzt zu verkaufen ist völlig unvernünftig

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Im schlimmsten Moment des Marktes verbergen sich oft die stärksten Wendepunkte. Das Forschungsinstitut K33 weist darauf hin, dass Bitcoin in eine seltene Phase extremer Überverkauftheit gefallen ist. Verschiedene Indikatoren deuten auf eine Bodenbildung hin, jetzt zu verkaufen, wäre wahrscheinlich keine kluge Entscheidung.
(Vorheriger Kontext: KI-Agenten testen „Bitcoin vs. US-Dollar“ – 36 Modelle favorisieren eindeutig BTC: stabile und zuverlässige Fiat-Alternativen)
(Hintergrund: Ray Dalio von Bridgewater: Es gibt nur ein Gold auf der Welt, und die Zentralbanken weltweit werden Bitcoin nicht als sicheren Hafen wählen)

Inhaltsverzeichnis

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  • Technische Analyse: Wochen-RSI fällt auf historischen Tiefstand
  • Sentiment: Der Derivatemarkt zeigt „extreme Pessimismus“
  • Fundamentale Aspekte: Resilienz in geopolitischen Spannungen
  • Das Schlimmste könnte bereits vorbei sein

Nach Monaten der Volatilität und Verkaufsdruck veröffentlicht das professionelle Forschungsinstitut K33 Research einen aktuellen Bericht, wonach Bitcoin sich in eine seltene Phase der „extremen Überverkauftheit“ bewegt. Trotz der allgemein pessimistischen Stimmung deuten zahlreiche technische Indikatoren und historische Daten darauf hin, dass das Risiko-Ertrags-Verhältnis derzeit äußerst attraktiv ist. Ein Verkauf bei diesen Kursen ist wahrscheinlich keine kluge Entscheidung.

Technische Analyse: Wochen-RSI fällt auf historischen Tiefstand

Laut Vetle Lunde, Leiter der K33-Research-Abteilung, hat Bitcoin eine der längsten Abwärtsphasen in der Geschichte durchlaufen: sechs Wochen in Folge fallend, mit fünf schwarzen Monatskerzen. Dies führte dazu, dass der „Relative Strength Index“ (RSI) auf Wochenbasis zeitweise unter 27 fiel – der drittniedrigste Wert aller Zeiten.

In der technischen Analyse gilt ein RSI unter 30 als stark überverkauft, was auf eine erschöpfte Verkaufsdynamik hindeutet. Lunde erklärt:

„Wenn du einen Fehler machen willst, dann folge der Masse.“

Sentiment: Der Derivatemarkt zeigt „extremen Pessimismus“

Der Bericht analysiert außerdem die Daten des Terminmarkts: Der „Funding Rate“ bei unbefristeten Bitcoin-Futures ist ungewöhnlich negativ. Das bedeutet, dass die Bären stark sind und Händler sogar Gebühren zahlen, um Short-Positionen aufrechtzuerhalten.

Zudem zahlen Optionshändler hohe Prämien für Put-Optionen, um Abwärtsrisiken abzusichern. K33 ist der Ansicht, dass diese extreme defensive Haltung oft ein Vorbote für eine Marktumkehr ist. Historische Daten zeigen, dass nach ähnlichen negativen Funding-Raten Bitcoin in den folgenden 90 bis 180 Tagen durchschnittlich um 62 % bzw. 101 % steigen kann, mit einer Erfolgsquote von fast 80 %.

Fundamentale Aspekte: Resilienz in geopolitischen Spannungen

Trotz der jüngsten Spannungen im Nahost-Konflikt, die zu einem Anstieg der Ölpreise und Turbulenzen an den Aktienmärkten führten, zeigt Bitcoin eine überraschend stabile Performance. Lunde meint, dass dies auf eine bereits erfolgte „Ent-Risiko“-Reinigung des Marktes zurückzuführen ist.

Daten belegen, dass die Exposure institutioneller Investoren an der CME um 35 % reduziert wurde, während ETF-Investoren ihre Bestände deutlich verringert haben. Mit abnehmendem Verkaufsdruck der Langzeit-Halter konsolidiert Bitcoin nahe dem 200-Wochen-Durchschnitt (ein wichtiger Indikator für den langfristigen Boden), was auf eine starke Unterstützung hinweist.

Das Schlimmste könnte bereits vorbei sein

K33 Research fasst zusammen, dass Bitcoin sich derzeit in einer Bodenbildungsphase befindet. Obwohl es Zeit braucht, um den Boden zu bestätigen, sind die „schlimmsten Zeiten“ wohl vorbei. Bei Kursen unter etwa 71.000 US-Dollar hat der Markt die meisten negativen Nachrichten bereits eingepreist. Für rationale Investoren ist die aktuelle Lage eher eine Gelegenheit, Positionen aufzubauen, anstatt in Panik zu verkaufen.

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