Morgan Stanley wählt Coinbase und BNY Mellon als Verwahrer für geplanten Bitcoin-ETF

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Kurzfassung

  • Morgan Stanley's geändertes S-1 nennt BNY Mellon und Coinbase Custody als Verwahrer für seinen Spot-Bitcoin-ETF.
  • Die SEC hat den Morgan Stanley Bitcoin-ETF noch nicht für den Handel genehmigt.
  • Der Leiter der Digital-Assets-Abteilung der Bank sagt, Morgan Stanley plane, eigene Bitcoin-Verwahrungs-, Handels- und Kreditfähigkeiten aufzubauen.

Morgan Stanley beabsichtigt, Bitcoin im Zusammenhang mit seinem vorgeschlagenen Morgan Stanley Bitcoin Trust bei The Bank of New York Mellon und Coinbase Custody Trust Company zu verwahren, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer geänderten Version seines S-1-Registrierungsdokuments mit. Das Setup ist ähnlich wie bei bestehenden Bitcoin-ETFs, wie dem iShares Bitcoin Trust von BlackRock. IBIT war zunächst ausschließlich auf Coinbase für die Bitcoin-Verwahrung angewiesen, fügte aber im April 2025 Anchorage als zweiten Verwahrer hinzu. Der BlackRock Bitcoin-Fonds nutzt ebenfalls BNY, allerdings als Cash-Verwahrer und Administrator. Der Wall-Street-Riese reichte erstmals im Januar seine S-1-Registrierung für den Spot-Bitcoin-ETF ein. Zudem beantragte er die Registrierung von Ethereum- und Solana-ETFs. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen keine Details darüber bekanntgegeben, wen es als Verwahrer für seinen Bitcoin-Fonds einsetzen möchte. Der neue Bitcoin-ETF wurde bisher von der Securities and Exchange Commission noch nicht für den Handel genehmigt.

Laut Amy Oldenburg, der kürzlich ernannten Leiterin der Digital-Assets-Strategie bei Morgan Stanley, sind die geplanten Krypto-ETFs nur ein Schritt auf dem Weg zu einer umfassenderen Akzeptanz von Kryptowährungen. Sie sagte letzte Woche, dass die Bank „absolut“ in Zukunft Bitcoin-Verwahrung, Handel, Erträge und Kreditdienstleistungen anbieten werde. Oldenburg erklärte, dass die Investmentbank den Markt analysiert habe und entschieden habe, dass sie ihre eigenen internen Fähigkeiten aufbauen müsse, bevor sie Bitcoin-Angebote für ihre Kunden einführt.

„Wir müssen das wirklich intern aufbauen. Wir können nicht nur die Technologie mieten, um das zu machen. Die Menschen erwarten von Morgan Stanley – sie vertrauen unserer Marke –, dass wir fehlerfrei sind“, sagte sie letzte Woche bei einer Konferenz in Las Vegas im Gespräch mit Strategy-CEO Phong Le. „Wenn man in dieser Position ist, trägt man eine erhebliche Verantwortung gegenüber den Kunden, sicherzustellen, dass man das auf jeder technologischen Ebene liefert.“ Auf die Frage von Le, wie viel die Kunden der Investmentbank an Kryptowährungen halten – und somit derzeit außerhalb ihrer Bankplattform –, antwortete Oldenburg, es sei „eine beträchtliche Zahl“. Sie fügte jedoch hinzu, dass sie nicht unbedingt erwartet, dass die Kunden alle ihre BTC in ihre Verwahrungslösungen übertragen möchten.

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