Sen. Thom Tillis tritt als Schlüsselakteur im Stablecoin-Ertragsstreit auf

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  • Thom Tillis wägt nach Treffen mit Banken und Krypto-Firmen die Regeln für Stablecoin-Erträge im Clarity Act ab.
  • Banken warnen, dass Stablecoin-Belohnungen Einlagen von traditionellen Instituten abziehen und die finanzielle Liquidität umgestalten könnten.
  • Ted Cruz möchte außerdem eine Sonnenuntergangsklausel aus einem vorgeschlagenen US-CBDC-Verbot in einem separaten Gesetzesentwurf entfernen.

North Carolina Republikanischer Senator Thom Tillis spielt laut Crypto in America nun eine entscheidende Rolle bei den Verhandlungen zum Clarity Act. Der Streitpunkt sind die Regeln für Stablecoin-Erträge, die den Gesetzentwurf fast zwei Monate lang blockiert haben, da Gesetzgeber, Banken und Krypto-Firmen gegensätzliche Argumente vorbringen.

Tillis tritt in Verhandlungen zu Stablecoin-Erträgen ein

Senator Thom Tillis führte kürzlich mehrere Treffen mit Vertretern der Krypto-Industrie und Beamten des Weißen Hauses. Dabei prüfte er Gesetzesentwürfe, die aus Verhandlungen zwischen Banken und digitalen Vermögenswert-Unternehmen entstanden sind. Die Gespräche konzentrieren sich auf die Regeln für Stablecoin-Erträge im Rahmen des Clarity Act.

Banken argumentieren, dass großzügige Belohnungsstrukturen einen Abzug von Einlagen aus traditionellen Instituten fördern könnten. Branchenquellen zufolge bleibt Tillis bei mehreren Vorschlägen der Branche vorsichtig. Er erwägt, Vertreter von Coinbase und Handelsverbänden zu einem gemeinsamen Treffen einzuladen.

Dieses Treffen würde beiden Seiten ermöglichen, ihre Argumente direkt vorzubringen, bevor er seine Position festlegt. Quellen zufolge könnte die zusätzliche Zeit jedoch die Beamten des Weißen Hauses frustrieren, die schnellere Fortschritte anstreben.

Tillis’ Stimme ist bedeutend, da der Senate Banking Committee zuvor eine Abstimmung über den Gesetzentwurf verschoben hat. Coinbase zog seine Unterstützung zurück, nachdem Tillis und Senatorin Angela Alsobrooks Änderungen vorgeschlagen hatten, die die Belohnungen für Stablecoins einschränken.

Stillstand beim CLARITY Act und Branchenreaktionen

Die Verhandlungen über Stablecoin-Erträge dominieren die Diskussion um den Clarity Act. Laut Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, bleiben die Gespräche mit Tillis konstruktiv.

Carbone sagte Crypto in America, er glaube, dass die Gespräche in die richtige Richtung gingen. Allerdings erkennen die Verhandler an, dass das Thema die Fortschritte seit Wochen verzögert hat. Andere Stakeholder sagen, dass die Ertragsdebatte zusätzliche politische Streitigkeiten in den Schatten stellt.

Besonders ungelöste Themen sind die Aufsicht über dezentrale Finanzen und Interessenkonflikte für Regierungsbeamte, die Krypto-Vermögenswerte halten. Handelsgruppen beobachten den Zeitplan genau. Ein Branchenführer sagte, die Gesetzgeber hoffen immer noch, im späten März eine Abstimmung im Senate Banking Committee zu planen.

Debatte um CBDC-Verbot erhöht den Druck

Gleichzeitig diskutieren Gesetzgeber ein separates Thema digitaler Währungen. Eine Bestimmung im 21st Century ROAD to Housing Act würde eine zentrale Bank-Digitalwährung der Federal Reserve vorübergehend verbieten. Der Vorschlag enthält jedoch eine Sonnenuntergangsklausel, die 2030 ausläuft.

Kritiker argumentieren, dass die Klausel die Tür für eine Einzelhandels-CBDC danach wieder öffnen könnte. Senator Ted Cruz hat eine Änderungsanfrage eingereicht, um die Sonnenuntergangsklausel zu entfernen. Er plant, während der Beratung des Housing-Gesetzes im Senat für eine Abstimmung zu werben.

Gleichzeitig führten Abgeordneter Michael Cloud und 32 House-Republicans eine Gruppe an, die für ein dauerhaftes Verbot der CBDC plädiert. Die Gruppe umfasste auch Abgeordnete Anna Paulina Luna. In einem Brief an die Führung des Kongresses warnten die Gesetzgeber, dass sie gegen das Housing-Gesetz sein könnten, wenn es kein dauerhaftes Verbot gibt.

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