Gate News Nachrichten, am 12. März legen chinesische Opfer des Falles 钱志敏 beim High Court in Großbritannien Einspruch gegen den von Großbritannien vorgeschlagenen Entschädigungsplan ein. Dieser Plan sieht vor, den Opfern Zahlungen über den chinesischen Entschädigungsmechanismus zu leisten, doch die Opfer befürchten, dass dies dazu führen könnte, dass die britischen Behörden den Großteil der Wertsteigerung von etwa 61.000 Bitcoin, die bei einer Geldwäscheuntersuchung in London beschlagnahmt wurden, erhalten.
Gerichtsdokumente zeigen, dass die Bitcoin-Preise seit der Beschlagnahme erheblich gestiegen sind, sodass der Gesamtwert dieser Bitcoins derzeit etwa 3,2 Milliarden Pfund (ca. 4,3 Milliarden US-Dollar) beträgt. Die Anwaltskanzlei Candey, die etwa 5.700 Opfer vertritt, erklärte, dass die vorgeschlagene Entschädigungsregelung möglicherweise keine faire Wiedergutmachung gewährleiste. Laut Gerichtsdokumenten betrifft dieser Betrugsfall selbst mehr als 128.000 chinesische Investoren.
Der Streit ergibt sich aus einem chinesischen Investmentbetrug zwischen 2014 und 2017, bei dem die Investoren nach Betrug ihre Gewinne in Bitcoin umwandelten und ins Ausland transferierten. Dieser Fall hebt die rechtlichen Probleme bei der Beschlagnahme digitaler Vermögenswerte nach deren Wertsteigerung hervor.