Laut Reuters/Ipsos äußern sich Stand Juni 2026 53% der Amerikaner besorgt darüber, dass künstliche Intelligenz ihre eigene oder die Existenzgrundlage von Familienangehörigen gefährden wird. Die Umfrage unter 4.531 US-Erwachsenen spiegelt eine weit verbreitete Angst wider, während große Konzerne den Einsatz KI-gestützter Stellenstreichungen beschleunigen. Intuit hat jüngst einen 17% globalen Personalabbau angekündigt, um sich auf die Entwicklung von KI zu konzentrieren, während das Fintech-Unternehmen Klarna 40% seiner Mitarbeitenden entlassen hat. Ford-CEO Jim Farley prognostizierte, dass KI mehr als die Hälfte der US-White-Collar-Arbeitskräfte ersetzen wird.
Am stärksten betroffen sind Berufseinsteiger. Die Umfrage ergab, dass 42% der Hochschulabsolventen unterbeschäftigt sind, ihre Jobs also keinen Abschluss erfordern – die höchste Quote seit 2020. Zudem gaben 76% der Arbeitgeber an, dass ihre Einstellungspläne für 2025 für Berufseinsteiger im Vergleich zu früheren Jahren unverändert bleiben oder sinken werden, da Unternehmen dem KI-basierten Kostensparen gegenüber der traditionellen Expansion Vorrang geben.