Gate News-Nachricht, 22. April —— Eine Kryptowährungsbörse mit Sitz auf den Seychellen hat das Produkt IPO Prime eingeführt, um Nutzern einen tokenisierten Kanal für Investitionen vor einem IPO zu bieten. Das erste Produkt steht in Bezug auf SpaceX und wird über Republic auf Solana emittiert. Diese Tokens verleihen weder Eigentumsrechte, Stimmrechte noch Dividenden, sondern sind Derivate, die einen Referenzindex verfolgen, der an die Bewertung des Unternehmens nach dem Börsengang gekoppelt ist.
Die Nutzer hinterlegen in dem kurzfristigen Zeichnungsfenster Stablecoins als Sicherheit und können diese Tokens bald nach der Zuteilung auf dem Spotmarkt der Plattform handeln. Im Vergleich dazu müssen bei traditionellen IPOs die Vorab-Anteile für mehrere Jahre gesperrt werden. Dennoch birgt das Produkt mehrere Risiken: Wenn SpaceX privat bleibt, könnte das Abwicklungsverfahren an Klarheit mangeln; die Token-Inhaber sind darauf angewiesen, dass die Börse, Republic und der Referenzindex wie erwartet funktionieren.
Auch andere Krypto-Börsen verfolgen ähnliche Strategien. Branchenanalysten sind der Ansicht, dass dies Teil der breiteren „Aggregationsära“ ist: Der Wert verlagert sich hin zu Plattformen, die das breiteste Angebot an Vermögenswerten und fortlaufenden Handel bieten.