-
AAVE setzt seinen Bullenlauf fort, wobei institutionelle Anleger Interesse zeigen und die Fundamentaldaten des DeFi-Sektors das allgemeine Marktvertrauen stärken.
-
Die Prognose von Standard Chartered hängt von der Expansion von Stablecoins, RWAs und einem anhaltenden DeFi-Wachstum im Laufe des kommenden Jahrzehnts ab.
-
AAVEs Rentabilität und Führungsrolle im Kreditbereich bleiben stark, während Verbesserungen der Kapitaleffizienz weiterhin ein wichtiger langfristiger Schwerpunkt sind.
Der AAVE-Ausblick bleibt im Fokus, während sich dezentrale Finanzen ausweiten und institutionelles Interesse sowie verbesserte Protokollfundamentaldaten die Markterwartungen trotz anhaltender operativer Herausforderungen und sich entwickelnder technischer Bedingungen weiter prägen.
Institutionelle Prognosen untermauern langfristige Erzählung
The DeFi Angel stellte ein Framework vor, das den langfristigen Investmentfall von AAVE untersucht. Die Diskussion drehte sich um die ehrgeizigen Bewertungsannahmen von Standard Chartered für 2030.
Die Annahme hinter Standard Charterds $AAVE -Ziel von 3.500 US-Dollar bis 2030 hat meine Aufmerksamkeit erregt.
Die Bank erwartet, dass der DeFi-TVL um das 37-fache auf 2,7 Billionen US-Dollar wächst, angetrieben durch Stablecoins im Wert von fast $2T und #RWAs, die von heute 3,5 % des DeFi auf 30 % bis 2030 ansteigen.
Auf seinem Höhepunkt verwaltete @aave etwa 75 Milliarden US-Dollar... pic.twitter.com/2vpl416NAq
— THE ANGEL (@TheDeFiAngel) 26. Juni 2026
Die Bank prognostiziert, dass der gesamte in DeFi gebundene Wert (TVL) etwa 2,7 Billionen US-Dollar erreichen wird. Stablecoins und tokenisierte reale Vermögenswerte treiben diese prognostizierte Expansion voran.
Laut der These könnten reale Vermögenswerte dreißig Prozent des DeFi ausmachen. Das entspricht heute grob 3,5 Prozent.
Die Forschung bezog sich auch auf den historischen Betriebsumfang von AAVE. Die Spitzeneinlagen beliefen sich auf etwa 75 Milliarden US-Dollar im gesamten Kreditprotokoll.
Protokollfundamentaldaten werden weiter gestärkt
Die geteilte Analyse betonte verbesserte Protokollökonomie statt spekulativer Erwartungen. Die Einnahmengenerierung stand im gesamten Investmentframework im Mittelpunkt.
Die Bewertung von Grayscale bezog sich auf prognostizierte Protokollumsätze von rund 142 Millionen US-Dollar im Jahr 2025. Auch Rückkaufinitiativen waren im langfristigen Thesis prominent vertreten.
MSB Intel schätzte die einbehaltenen Gewinne auf bisher rund 43,3 Millionen US-Dollar im laufenden Jahr. AAVE soll über achtzig Prozent der DeFi-Kreditgewinne einfahren.
Der Markt spiegelte in der jüngsten Handelsaktivität ein erneuertes Vertrauen wider. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wurde AAVE bei rund 86,24 US-Dollar gehandelt, nachdem es in den letzten 24 Stunden knapp 5 % zugelegt hatte.
Technische Struktur steht vor dem nächsten Widerstandstest
Die Preisaktion zeigte, dass Käufer wichtige intraday-Unterstützungsniveaus konsequent verteidigten. Jede Erholung etablierte ein weiteres höheres kurzfristiges Tief.
Auf eine frühere Schwäche unterhalb des Sitzungseröffnungskurses folgte schnell neues Kaufinteresse. Der Verkaufsdruck ließ allmählich nach, da die Nachfrage im Handelsverlauf zunahm.
Der Widerstand konzentriert sich weiterhin nahe der jüngsten Tageshochs im oberen Bereich. Ein anhaltender Kauf könnte entscheiden, ob sich ein weiterer Ausbruch entwickelt.
The DeFi Angel wies auch auf verbleibende operationelle Herausforderungen hin. Verbesserungen der Kapitaleffizienz und Liquiditätsmanagement bleiben trotz der sich verstärkenden Finanzperformance wichtige Ziele.