Der asiatische Kohle-Benchmark erreicht mit 148,75 US-Dollar pro Tonne ein 22-Monats-Hoch, während Indonesien die Lieferungen drosselt

Laut Bloomberg stiegen die Newcastle-Kohle-Futures für die Lieferung im Juni am Freitag auf 148,75 US-Dollar pro Tonne und erreichten damit den höchsten Stand seit August 2024. Indonesiens neu eingeführte Exportbeschränkungen für Rohstoffe einschließlich Kohle haben die Lieferungen vom weltweit größten Kohleexporteur verzögert und damit die globalen Bestände verknappt. Gleichzeitig übt die steigende Nachfrage aus wichtigen Abnehmermärkten wie China zusätzlichen Aufwärtsdruck aus – unter anderem, weil die Nutzung von Klimaanlagen zunimmt, während sich der Sommer im Nordosten Asiens nähert. Die Terminstruktur des Newcastle-Kontrakts hat sich zu einer Spot-Premium-Struktur verschoben, was auf kurzfristige Angebotsengpässe hindeutet.
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