Asiatische Aktienmärkte zeigen gemischte Kursbewegungen, das Verkehrsaufkommen in der Straße von Hormuz hat das Vorkriegsniveau noch nicht wieder erreicht.

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Die asiatischen Aktienmärkte zeigten am 1. Juli im frühen Handel ein gemischtes Bild, wobei der südkoreanische KOSPI mit einem Minus von 1,8 % die schwächste Performance aufwies. Am Vortag hatte der US-amerikanische Dow Jones Industrial Average mit 52.319,20 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht. Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade, sagte: „Obwohl der Ölmarkt bereits eine schrittweise Normalisierung des Angebots eingepreist hat, hat sich das Verkehrsaufkommen in der Straße von Hormus noch nicht auf das Vorkriegsniveau erholt."

Schlusskurse der asiatischen Märkte am 1. Juli im frühen Handel

Am Mittwoch, dem 1. Juli, zeigten die asiatischen Märkte im frühen Handel folgende Schlusskurse:

Nikkei 225 (Japan): +0,6 % auf 70.463,72 Punkte

S&P/ASX 200 (Australien): –0,4 % auf 8.744,50 Punkte

KOSPI (Südkorea): –1,8 % auf 8.322,39 Punkte (schwächste Performance im Vergleichszeitraum)

Shanghai Composite Index (China): +0,1 % auf 4.099,41 Punkte

Hongkonger Börse: geschlossen

US-Börsenschluss am 30. Juni: Dow auf Rekordhoch, KI-Aktien belasten Monatsperformance

Die drei großen US-Indizes schlossen am Dienstag (30.6.) im Plus: Der S&P 500 stieg um 58,93 Punkte (+0,8 %) auf 7.499,36, der Dow legte um 136,46 Punkte (+0,3 %) auf 52.319,20 zu – ein neues Allzeithoch, und der Nasdaq gewann 393,58 Punkte (+1,5 %) auf 26.213,72.

Trotz des Tagesgewinns verzeichnete der S&P 500 dennoch den ersten monatlichen Rückgang in diesem Monat, was vor allem auf einen deutlichen Rückgang von KI-Aktien zurückzuführen ist. Nvidia legte am Tag um 1,6 % zu (womit der Monatsverlust etwas abgemildert wurde), Microsoft stieg um 0,7 % (der Monatsverlust schrumpfte auf unter 18 %), Oracle fiel um 1,6 % (der Juni-Verlust liegt bei fast 36 %).

Öl leicht gestiegen, USD/JPY steigt auf 162,67 – Iran-Verhandlungen bleiben marktbewegend

Am Mittwoch zogen die Ölpreise leicht an: WTI-Rohöl stieg um 37 Cent auf 69,87 US-Dollar pro Barrel, Brent-Rohöl legte um 30 Cent auf 73,25 US-Dollar zu. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg am Montagabend von 4,38 % auf 4,40 %; im Devisenhandel stieg USD/JPY von 162,55 auf 162,67, während EUR/USD von 1,1426 auf 1,1405 fiel.

Tim Waterer erklärte, dass das Verkehrsaufkommen in der Straße von Hormus noch nicht das Vorkriegsniveau erreicht habe – ein entscheidender Indikator für die Beobachtung der Ölmarktentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Warum hat sich das Verkehrsaufkommen in der Straße von Hormus noch nicht auf das Vorkriegsniveau erholt?

KCM-Trade-Analyst Tim Waterer wies darauf hin, dass der Ölmarkt bereits eine schrittweise Normalisierung des Angebots eingepreist habe, das tatsächliche Verkehrsaufkommen in der Straße von Hormus jedoch noch nicht das Vorkriegsniveau erreicht habe. Laut Berichten führen zwei US-Gesandte in Katar technische Gespräche mit Vermittlern; die USA und Iran führen keine direkten Verhandlungen, und die Umsetzung des iranischen Atomabkommens bleibt mit Unsicherheit behaftet.

Was ist der Hauptgrund für die schwache monatliche Performance der US-Aktien im Juni?

Der S&P 500 verzeichnete nach dem starken Anstieg im Q2 den ersten monatlichen Rückgang im Juni, was hauptsächlich auf den deutlichen Rückgang von KI-bezogenen Aktien zurückzuführen ist. Oracle verlor im Juni fast 36 %, Microsoft verzeichnete einen Monatsverlust von über 18 %. Die Berichte zeigen, dass der Markt bezweifelt, ob die massiven Investitionen dieser Unternehmen in den KI-Bereich ausreichend Produktivität und Gewinne bringen können.

Was ist der Hintergrund für den Anstieg von USD/JPY auf 162,67?

Laut Berichten liegt die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen (4,40 %) deutlich über der japanischer Staatsanleihen, und die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen der Federal Reserve setzt den Yen ebenfalls unter Druck. USD/JPY stieg am Mittwoch von 162,55 auf 162,67.

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