Gate News meldet, am 27. März hat der Gründer des australischen KI-Beratungsunternehmens Paul Conyngham auf der Plattform X den vollständigen technischen Ablauf offengelegt, wie er mithilfe mehrerer KI-Chatbots eine personalisierte mRNA-Krebsimpfung für einen Hund entwickelt hat.
Der Hund wurde im Mai 2024 mit malignem Mastzelltumor diagnostiziert, anschließend wurden etwa 300 GB Daten durch Ganzgenom- und RNA-Sequenzierung gewonnen. Unter der Zusammenarbeit von ChatGPT, Gemini und Grok wurden Zielmoleküle ausgewählt, Proteinstrukturen modelliert und die Impfsequenz entworfen. Dabei wurde die Mutation im c-KIT-Gen identifiziert und sieben neue Antigenziele ausgewählt.
Die Impfung wurde vom entsprechenden Forschungsteam der University of New South Wales hergestellt und an der Veterinärmedizinischen Fakultät der University of Queensland verabreicht.
Der gesamte Behandlungsplan umfasst die kombinierte Anwendung von mRNA-Impfstoff, Tyrosinkinase-Inhibitoren und PD-1-Inhibitoren, wobei die Verabreichungsreihenfolge durch KI-gestützte Planung festgelegt wurde.
Nach Beginn der Behandlung im Dezember 2025 zeigte sich innerhalb von drei Monaten eine Reduktion einiger Tumore, jedoch mussten noch nicht ansprechende Läsionen operativ entfernt werden.
Experten weisen darauf hin, dass es sich bei diesem Fall um eine Einzelfallpraxis handelt und keine allgemeingültigen medizinischen Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können.