Ben McKenzie rechnet mit Bitcoin auf der Jon-Stewart-Show ab

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Der Schauspieler Ben McKenzie trat am 14. August in der „The Weekly Show“ mit Jon Stewart in einem Segment mit dem Titel „The Other Side of Bitcoin: Crypto Corruption“ auf, in dem er eine scharfe Kritik an Bitcoin und der breiteren Kryptowährungsbranche vorbrachte. McKenzie, bekannt für seine Arbeiten im Film und Fernsehen, ist zu einem lauten Kritiker von Kryptowährungen geworden und hat das Buch „Easy Money: Cryptocurrency, Casino Capitalism, and the Golden Age of Fraud“ (2023) gemeinsam mit dem Journalisten Jacob Silverman verfasst.

Das Kernproblem von Krypto: Keine echte wirtschaftliche Wertschöpfung

McKenzie argumentierte, dass Krypto im Gegensatz zu traditionellen Vermögenswerten nichts von sich aus produziert, das einen inhärenten Wert hätte. Aktien erwirtschaften Erträge, Anleihen zahlen Zinsen und Immobilien bringen Miete ein. Krypto, so seine Aussage, macht keines davon. Stattdessen basiert Krypto auf einer Kurssteigerung, die dadurch entsteht, dass neue Käufer in den Markt eintreten – eine Dynamik, die das System von Natur aus anfällig macht und von einem fortgesetzten Zufluss von Kapital abhängig.

Ein System, das darauf ausgelegt ist, Insidern zu bereichern

Eine der zentralen Behauptungen von McKenzie ist, dass das Krypto-Ökosystem so gestaltet ist, dass es frühe Anwender und Insidern Vorteile verschafft, während es durch Retail-Investoren, die spät einsteigen, aufrechterhalten wird. Er betonte, dass diese Dynamik nicht zufällig ist, sondern fest in die Funktionsweise des Systems eingebaut. Wohlstand konzentriert sich an der Spitze, während Verluste nach unten durchgereicht werden, sobald der Schwung nachlässt.

„Greater-Fool-Theorie“

McKenzie verwies wiederholt auf die „Greater-Fool-Theorie“, bei der Vermögenswerte allein deshalb an Wert gewinnen, weil später jemand anderes mehr bezahlt. Krypto-Preise sind nicht an Fundamentaldaten gekoppelt, sondern werden von Überzeugung, Narrativ und Momentum angetrieben. Das erzeugt einen Kreislauf, in dem frühe Teilnehmer profitieren, Hype neue Einsteiger anlockt und später nachrückende Anleger die Verluste tragen, wenn die Preise fallen. McKenzie hob hervor, dass wohlhabende Insider häufig früh aussteigen, während Retail-Investoren eher während Hype-Zyklen einsteigen, was zu unverhältnismäßigen Verlusten bei weniger erfahrenen Teilnehmern führt und ethische Bedenken darüber aufwirft, wie Krypto vermarktet und verkauft wird.

Ausnutzen von Misstrauen gegenüber dem traditionellen Finanzwesen

McKenzie argumentierte, dass die Attraktivität von Krypto auf öffentlichem Misstrauen gegenüber dem traditionellen Finanzwesen beruht ([TradFi](https://www.gate.com/zh/tradfi)). . Zwar räumte er institutionelle Fehlschläge ein und das mangelnde Vertrauen in Banken und Regierungen, doch er behauptete, dass das Krypto-Kapital diese Frustrationen aufgreift, ohne sie zu lösen.

Kultur des Hypes, der Prominenz und des Marketings

Der Aufstieg von Krypto war nicht organisch, sondern wurde von Promi-Befürwortungen, Influencer-Werbung und aggressiver Venture-Capital-Unterstützung angetrieben, so McKenzie. Diese Kräfte schaffen den Eindruck von Unvermeidlichkeit und ziehen Alltagsinvestoren an, die die Risiken möglicherweise nicht vollständig verstehen. Besonders kritisch äußerte er sich zur Beteiligung von Prominenten und bezeichnete sie als einen zentralen Treiber der Teilnahme von Retail-Anlegern an spekulativen Vermögenswerten.

Betrug als systemisches, nicht zufälliges Phänomen

McKenzie behandelt Betrug nicht als Ausreißer im Krypto-Bereich, sondern als weit verbreitet und systemisch. Von Börsen-Zusammenbrüchen bis hin zu irreführenden Token-Projekten – er argumentierte, die Branche habe wiederholt schwache Transparenz, schlechte Verantwortlichkeit und eine begrenzte behördliche Durchsetzung gezeigt. Diese Probleme sind nicht zufällig, sondern werden durch die Struktur des Ökosystems selbst ermöglicht.

Die Beteiligung von Wall Street widerspricht der Dezentralisierung

McKenzie kritisierte Wall-Street-Firmen wie BlackRock, die Bitcoin-ETFs anbieten, und argumentierte, dies verwässere das Dezentralisierungsprinzip von Krypto. Er nannte es ironisch, dass die „demokratisierte, dezentrale Zukunft des Geldes“ Unterstützung großer Finanzinstitutionen und sogar US-politischer Persönlichkeiten braucht. Außerdem kritisierte er Donald Trumps Meme-Coin und das damit verbundene Mar-a-Lago-Dinner für Top-Token-Inhaber und bemerkte, dass die meisten Menschen Geld verloren, als sie in diesen Meme-Coin investierten.

Die Verbindungen von Jeffrey Epstein zu Krypto

McKenzie brachte die Unterstützung von Bitcoin-Forschung durch den in Ungnade gefallenen Finanzier und Sexualstraftäter an Kindern Jeffrey Epstein über das MIT Media Lab zur Sprache. Er fragte, warum Epstein Krypto unterstützen würde, und deutete an, dass, wenn die wichtigsten Geschäfte Erpressung und Geldwäsche sind, die Undurchsichtigkeit von Kryptowährungen attraktiv sein könnte.

„Casino“, das als Innovation getarnt ist

McKenzie verglich Krypto-Börsen mit „unregulierten, nicht lizenzierten Casinos“. Er beschrieb das System als von Spekulation getrieben, losgelöst vom zugrunde liegenden Wert, und als durch Volatilität aufrechterhalten. Krypto wird damit weniger zum technologischen Durchbruch und mehr zu einem finanziellen Casino, das unter dem Banner der Innovation operiert.

Fazit

McKenzies Botschaft ist eindeutig: Krypto ist kein neues finanzielles Paradigma, sondern ein spekulatives System. Er beschrieb es als „größtes Ponzi-Schema der Geschichte“ und als „Multi-Level-Marketing-Schema“. Wie bei allen solchen Systemen warnte er, dass es am Ende von einer Sache abhängt: von einem Angebot an neuen Teilnehmern, die bereit sind, einzusteigen und zu kaufen.

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· 1Std her
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