Bitcoin ist heute um 5,65% gefallen auf 67.287 US-Dollar und markiert damit den niedrigsten Stand seit April. Makro-Gegenwinde und institutionelles Verkaufen haben den Markt unter Druck gesetzt. Der Abverkauf begann bei 71.305 US-Dollar und erreichte im Tagesverlauf ein Tief von 66.948 US-Dollar, während die Inflation hartnäckig blieb, die Zinssenkungen der Federal Reserve verzögert wurden und die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zunahmen.
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im Mai 2,43 Milliarden US-Dollar an Nettoabflüssen – die schlechteste monatliche Performance von 2026. Damit wurde der April-Rückfluss von 1,97 Milliarden US-Dollar wieder umgedreht. Auf dem Myriad-Vorhersagemarkt preisen Händler inzwischen eine 52,6%-Wahrscheinlichkeit dafür, dass Bitcoin auf 55.000 US-Dollar fällt, bevor es auf 84.000 US-Dollar anzieht. Das ist eine drastische Kehrtwende gegenüber Mitte Mai, als der Bullenfall für 84.000 US-Dollar mit 80% Odds Bestand hatte.