Laut CoinDesk stehen Bitcoin-Miner, die auf KI-Infrastruktur umsteigen, vor einer kurzfristigen Finanzierungslücke von 50 Milliarden US-Dollar; die langfristigen Kapitalanforderungen belaufen sich den Angaben zufolge auf 221 Milliarden US-Dollar – basierend auf einem neuen VanEck-Bericht vom 17. Juni. Die Branche habe bislang nur rund 25% der gemieteten KI- und High-Performance-Computing-Kapazitäten bereitgestellt. Unternehmen, die Bau-Meilensteine verfehlen, müssen laut Bericht potenziell mit „strukturellen Herabstufungen“ durch Investoren rechnen.
Zu den großen Bitcoin-Minern, darunter Core Scientific, TeraWulf, Hut 8, Iren und Cipher, haben KI- und High-Performance-Computing-Initiativen angekündigt. VanEck betonte, dass der eindeutigste Bewertungsmaßstab weiterhin die betriebliche Strominfrastruktur sei: KI-vermietende Unternehmen handeln demnach mit einem Vielfachen, das den Wert der betrieblichen Stromleistung um mehr als das Zehnfache übersteigt.