Bitcoin steht kurz vor einem entscheidenden Wendepunkt, während Brandt das Bull-Flag-Setup zurückweist

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  • Brandt weist die Bull-Flagge zurück und nennt eine anhaltend bärische Struktur sowie die Dominanz des absteigenden Kanals.

  • Bitcoin steht weiterhin unter Druck, handelt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten und mit schwachem Momentum.

  • Der längerfristige Ausblick zielt zwar weiterhin auf eine Erholung ab, aber erst nach einem bestätigten Ausbruch.

Bitcoin — BTC, handelt derzeit innerhalb einer engen absteigenden Spanne, während der Druck über den gesamten Markt weiter zunimmt. Der erfahrene Trader Peter Brandt hat Erwartungen eines unmittelbaren bullischen Ausbruchs zurückgewiesen. Er argumentierte, dass die aktuelle Struktur nicht den klassischen Standards für bullische Fortsetzungen entspricht. Seiner Ansicht nach tendiert der Markt weiterhin zu weiterer Schwäche, bevor es zu einer bedeutenden Erholung Richtung 2026 kommt. Das Verhalten im Wochenchart zeigt einen klaren absteigenden Kanal, der die Kursbewegung kontrolliert, bei stetigem Abwärtsdruck. Brandt erwartet außerdem, dass sich ein breiteres Zyklus-Tief etwa im September oder Oktober 2026 bildet.

Es gibt nur wenige andere Märkte, die sich so sauber an das Verständnis halten lassen, das sich aus klassischen Charting-Prinzipien ergibt wie Bitcoin (Schabacker, Edwards, Magee) pic.twitter.com/LT1Hxztx23

— The Factor Report (@PeterLBrandt) 14. Juni 2026

Der absteigende Kanal dominiert die Kursentwicklung

Peter Brandt analysierte den wöchentlichen BTC/USD-Chart und wies die Idee einer gültigen Bull-Flagge zurück. Er verwies auf klassische Charting-Prinzipien, die von Schabacker, Edwards und Magee entwickelt wurden. Diese Standards definieren Bull-Flags als kurze Konsolidierungsphasen, die etwa sechs bis acht Wochen dauern. Der aktuelle Pullback hat diesen Zeitraum bereits überschritten. Allein diese Dauer schwächt das Argument für eine bullische Fortsetzung.

Bitcoin handelt nun unter beiden gleitenden Durchschnitten (8-Perioden und 18-Perioden). Diese Marken verstärken weiterhin den Abwärtsmomentum über den wöchentlichen Zeithorizont. Peter Brandt machte außerdem auf einen früheren Ausbruch aus der Konsolidierung als entscheidende strukturelle Verschiebung aufmerksam. Dieser Ausbruch bleibt sichtbar und prägt weiterhin die gesamte Kursrichtung. Ein rotes Signal, das im Chart markiert ist, hebt diesen Fehlschlagpunkt deutlich hervor.

Der Average Directional Index liefert zusätzlich Kontext für den aktuellen Trend. Der wöchentliche ADX-Wert liegt bei etwa 28,27 und zeigt starken Richtungsdruck. Brandt stellte fest, dass dieser Wert die Idee eines fortbestehenden etablierten Trends stützt und nicht eine Trendwende. Die Kursbewegung respektiert weiterhin den absteigenden Kanal, ohne dass es zu bestätigten Ausbruchsversuchen kommt.

Das Marktverhalten bleibt vorsichtig, da Bitcoin sich wiederholt in der Nähe von Widerstandsbereichen schwer tut. Käufer haben es in den jüngsten Sitzungen nicht geschafft, ein konsistentes Momentum aufzubauen. Das Handelsgeschehen spiegelt Zögern wider, wobei Rallys schnell an Stärke verlieren. Die breitere Struktur begünstigt weiterhin Konsolidierung innerhalb einer abwärtsgerichteten Neigung. Solange der Kurs aus diesem Kanal nicht ausbricht, bleiben bärische Bedingungen dominierend.

Langfristiger Ausblick und wichtige Kursmarken

Trotz der kurzfristigen Schwäche hält Brandt weiterhin an seinem bullischen Langfristziel fest. Sein Chart deutet auf einen möglichen Zyklus-Höhepunkt bei 127.500 US-Dollar hin. Diese Marke liegt entlang der oberen Grenze der breiteren Trendprojektion. Allerdings erfordert das Erreichen dieses Ziels einen bestätigten Ausbruch aus der aktuellen absteigenden Struktur.

Auf der Abwärtsseite nennt Brandt 24.825 US-Dollar als langfristigen Boden. Diese Marke stellt in seiner Analyse eine bedeutende mehrjährige Unterstützungszone dar. Der Markt hat diesen Bereich in letzter Zeit nicht herausgefordert, er bleibt jedoch Teil des breiteren Rahmens. Brandt betonte, dass ein neuer Aufwärtstrend erst nach einer bestätigten Umkehr beginnt.

Er beschrieb einen Ausbruch über den absteigenden Kanal als den entscheidenden Auslöser. Ohne dieses Signal bleibt der Markt in einer Korrekturphase. Er erwartet, dass die Kursbewegung weiterhin innerhalb des Kanals verläuft, bis diese Verschiebung sichtbar wird. Aktuell befindet sich Bitcoin noch in einer abwartenden Phase.

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