Bitcoin-Risikoindex erreicht 33, da sich ETF-Abflüsse beschleunigen

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Bitcoin geriet diese Woche erneut unter Druck, da institutionelle Verkäufe beschleunigt wurden und geopolitische Spannungen der Lage an den globalen Märkten frische Unsicherheit hinzufügten. Laut der Analyseplattform Swissblock stieg der Risk Index von Bitcoin auf 33 von 100 und drückte den Markt damit in einen Bereich, den das Unternehmen als Hochrisikozone beschreibt. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten anhaltende Kapitalabflüsse und schwächen damit eine der stärksten Quellen institutioneller Unterstützung im vergangenen Jahr.

Bitcoin ETF Outflows Signal Institutional Weakness

Swissblock said Bitcoin moved from an accumulation phase in March and April into a distribution phase throughout May. The firm's Risk Index, which measures the balance between buying and selling pressure, turned bearish alongside increasing ETF outflows.

According to Swissblock, periods where the index favors sellers often reflect institutional positioning rather than retail-driven volatility.

ETF Demand No Longer Offsetting Selling Pressure

Data from on-chain analytics firm Glassnode showed that US spot Bitcoin ETFs have recorded net outflows almost every trading day since May 7. The trend has lasted for more than two weeks, signaling sustained institutional selling pressure.

Over the same period, spot Bitcoin ETFs saw more than $2 billion leave the market. Analysts say these outflows are adding supply pressure without enough buyer demand to absorb it.

Swissblock warned that if ETF demand continues to weaken, Bitcoin's Risk Index could move even higher in the coming weeks.

Iran-Spannungen erhöhen eine weitere Druckschicht

Die Markstimmung verschlechterte sich weiter, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach neue US-Schläge mit iranischen militärischen Zielen in Verbindung stehen, obwohl weiterhin laufende diplomatische Gespräche in der Region stattfinden.

Das US Central Command bezeichnete die Einsätze als defensive Maßnahmen, die sich gegen Raketeninfrastruktur und Schiffe richteten, bei denen der Verdacht besteht, Seeminen auszulegen.

Die geopolitischen Schlagzeilen lösten eine weitere Welle der Volatilität bei riskanten Assets aus – einschließlich Bitcoin. Analysten stellten fest, dass BTC fast sofort auf die Eskalation reagierte und damit ein Muster fortsetzte, das man bereits bei früheren globalen Konfliktereignissen gesehen hatte.

Das jüngste Marktverhalten hat die Debatte über Bitcoins Rolle als „digitales Gold“ neu entfacht. Während Bitcoin erneut unter Verkaufsdruck geriet, verzeichneten Goldmärkte stärkere Zuflüsse, weil Investoren in Richtung traditioneller Safe-Haven-Assets rotierten. Die jüngste Divergenz zwischen Goldzuflüssen und Bitcoin-ETF-Abflüssen hat dieses Muster für viele Händler, die institutionelle Kapitalflüsse genau im Blick haben, weiter bestätigt.

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