Laut Wintermute-OTC-Daten beliefen sich die Nettoabflüsse von U.S.-Spot-Bitcoin-ETFs im Mai auf 2,43 Milliarden US-Dollar, was die schlechteste monatliche Performance des Jahres 2026 markierte und zu einem wöchentlichen Rückgang von 14 Prozent führte, der unter die Schwellen von 62.000 US-Dollar und 61.000 US-Dollar fiel. Wintermute führte den Ausverkauf vor allem auf einen koordinierten Kapitalabzug durch US-institutionelle Allokatoren zurück, die auf makroökonomische Gegenwinde reagieren – nicht auf lokale Panik oder Unternehmensliquidationen.
In der Zwischenzeit wies K33 Research auf ein konträres langfristiges Signal hin: Mehr als 50 Prozent von Bitcoins umlaufender Angebotsmenge liegen mittlerweile im Minus (unter dem jeweiligen Einstandspreis). Diese Schwelle wird historisch mit mehrjährigen Bärenmarkt-Tiefpunkten in Verbindung gebracht. K33s Analyse zeigt, dass Anleger, die in früheren Zyklen Spot-Token zu ähnlichen Angebotsverlust-Niveaus aufgebaut haben, Ein-Jahres-Forward-Renditen zwischen 69 Prozent und 359 Prozent erzielten.