Gate News-Meldung, 17. April — Bitcoin-Entwickler bringen BIP-361 voran, einen Notfallplan, um Bedrohungen durch Quantencomputing entgegenzuwirken, indem sie nach und nach anfällige Adresstypen auslaufen lassen und Nutzer dazu verpflichten, Gelder in quantenresistente Formate zu migrieren. Das Upgrade könnte über 7 Millionen Bitcoin absichern — etwa 34% des gesamten Angebots — bewertet auf ungefähr $536 billion, indem Coins eingefroren werden, die nicht innerhalb festgelegter Fristen migriert werden.
Der Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat erhebliche Bedenken hinsichtlich Umfang und Umsetzung des Vorschlags geäußert. Er behauptet, dass ungefähr 1,7 Millionen BTC, darunter rund 1 Million im Zusammenhang mit früher Aktivität im Mining, die Wiederherstellungsanforderungen unter BIP-361 nicht erfüllen können. Diese Coins wurden mit früheren kryptografischen Verfahren erzeugt, die keine Seed Phrases enthalten, wodurch sie keine Beweise erbringen können, die für den vorgeschlagenen Wiederherstellungsmechanismus erforderlich wären. Das würde zu einer dauerhaften Sperrung führen, falls das Upgrade in seiner aktuellen Form umgesetzt wird.
Hoskinson hat außerdem kritisiert, wie BIP-361 dargestellt wird, und argumentiert, dass seine tatsächliche Wirkung eher einer Hard Fork — also einer Art von Änderung, die in der Bitcoin-Entwicklungskultur historisch auf Widerstand stößt — entsprechen würde, statt der Soft-Fork-Klassifizierung, die beworben wird. Die Debatte unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, Konsens darüber zu finden, wie Bitcoin auf sich abzeichnende technologische Risiken und große Protokolländerungen reagieren sollte.