Laut André Dragosch, Leiter der Forschung bei Bitwise Europe, ist Bitcoin durch ein weiteres Absinken um 20% gegenüber den aktuellen Kursniveaus gefährdet, wobei das schlechteste Kursziel bei 48.000 US-Dollar liegt. Dragosch identifizierte beim BTC Prague-Event wichtige technische Unterstützungszonen: den 200-Wochen- gleitenden Durchschnitt nahe 61.000 US-Dollar, eine Kostenbasis bei rund 56.000 US-Dollar und 48.000 US-Dollar als „maximales-Schmerz-Szenario“. Er merkte an, dass On-Chain-Indikatoren noch nicht die extremen Werte erreicht haben, die in früheren Zyklus-Tiefs zu beobachten waren, was darauf hindeutet, dass sich der Markt möglicherweise einem Boden nähert, ohne jedoch ein eindeutiges Umkehrsignal zu liefern.
Dragosch führte den jüngsten Verkaufsdruck auf etwa 2 Milliarden US-Dollar an wöchentlichen Abflüssen aus börsengehandelten Produkten (ETP) zurück, was ungefähr 50.000 BTC entspricht, die in den Markt eintreten. Alex Thorn, Head of Research bei Galaxy Digital, ist ebenfalls der Ansicht, dass Bitcoin noch keinen eindeutigen Boden erreicht hat, und prognostiziert eine Spanne zwischen 40.000 und 46.000 US-Dollar.