BTC 15 Minuten starker Kursrutsch von 0,74 %: Unterstützung gebrochen, kombiniert mit geopolitischen Risiken, löst technischen Verkaufsdruck aus

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Im Zeitraum vom 5. Juni 2026, 02:15 bis 02:30 UTC, fiel BTC innerhalb von 15 Minuten um 0,74%, die Preisspanne lag zwischen 62.700,9 und 63.267,9 USDT, bei einer Spanne von 0,90%. Diese Phase fiel in die frühe asiatische Handelszeit, in der die Liquidität relativ dünn ist, wodurch sich die Preisvolatilität verstärkt. Der Markt setzt damit die jüngste Phase extremer Panikstimmung fort.

Der Haupttreiber dieser Kursabweichung ist ein programmatischer Verkaufsdruck in Kombination mit gestiegener geopolitischer Risikoenergie nach dem Bruch technischer Unterstützungszonen. Am 4. Juni war BTC bereits unter die TBO-Unterstützung von 63.913 US-Dollar gefallen, die technische Struktur verschlechterte sich fortlaufend, und seit Anfang Juni wurden innerhalb von 22 Tagen mehrere kurzfristige Unterstützungsniveaus nacheinander durchbrochen. Zusätzlich hat sich die Lage im Nahen Osten weiter zugespitzt; der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran verschärft sich, der Ölpreis durchbrach 90 US-Dollar/Barrel. Hohe Ölpreise schwächen die Erwartung von Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed), und der Markt macht sich Sorgen, dass 2026 hohe Zinsen aufrechterhalten werden oder sogar noch einmal angehoben werden könnten, wodurch die Risikobereitschaft für Anlageklassen deutlich sinkt.

Darüber hinaus verschärfen anhaltende Nettoabflüsse aus ETFs die Kaufzurückhaltung im Spotmarkt. Im Monat Mai beliefen sich die ETF-Abflüsse auf rund 1,5 Milliarden US-Dollar; in zwei Wochen summierten sich die Abflüsse auf über 2,5 Milliarden US-Dollar. Das Vertrauen institutioneller Investoren bleibt unzureichend. Der Domino-Effekt aus starken Liquidationen im Derivatemarkt verstärkt sich weiter: Anfang Juni lagen die Long-Zwangsliquidationen bei über 873 Millionen US-Dollar, die Zwangsliquidationen bei Bitcoin-Futures bei 363 Millionen US-Dollar. Zu hohe Funding Rates und die Auslösung gehebelter Long-Positionen triggerten zudem Algorithmus-Verkäufe. On-Chain-Daten zeigen, dass der Börsenbestand parallel zum Kursrückgang abnimmt, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck aus bestehenden Beständen statt aus neuem Verkaufsvolumen kommt.

Derzeit ist der RSI auf ein extremes Oversold-Niveau von 10,00 gefallen; dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit einer technischen Erholung. Da jedoch die makroökonomische Liquiditätsverknappung und die geopolitischen Risiken noch nicht entschärft sind, ist der Erholungsspielraum begrenzt. Wenn sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärft oder die ETF-Abflüsse anhalten, könnte BTC die Marke von 60.000 US-Dollar unterschreiten. Anleger sollten auf die Schlüsselunterstützung von 62.250 US-Dollar (mittelfristig), die ETF-Geldströme sowie die makroökonomische Nachrichtenlage achten und das Risiko einer verstärkten Volatilität bei Positionsanpassungen über Nacht sowie in Phasen niedriger Liquidität im Blick behalten.

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