BTC erholt sich in 15 Minuten um 0,54 %: Überverkaufs-Korrektur und ausgetrocknete Liquidität verstärken die Volatilität

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2026年6月4日11:15 bis 11:30 (UTC) sprang BTC innerhalb von 15 Minuten schnell wieder an, die Rendite lag bei +0,54%. Der Kurs bewegte sich in einer Spanne von 62.239,1 bis 62.657,1 USDT, die Spanne betrug 0,67%. Der Anstieg in diesem Zeitraum erfolgte vor dem Hintergrund eines massiven Rückgangs am Vortag um 6,5%. Das Markt-Sentiment war extrem fragil, und der Fear-and-Greed-Index fiel auf 11. Der tägliche RSI rutschte bis auf 10,00 ab und nähert sich historischen Extremwerten.

Der wichtigste Treiber der aktuellen Abweichung ist die technische Überverkauft-Korrektur. Nach dem starken Abverkauf am Vortag war der RSI in den extremen Überverkauft-Bereich auf 10,00 gefallen. Dadurch besteht kurzfristig ein starkes Bedürfnis nach einer Gegenbewegung, wodurch ein Teil der kurzfristigen Trader einsteigt, um am Tief zu kaufen (Catch-the-dip), oder Short-Positionen schließt.

Zusätzlich verstärkte eine Verknappung der Liquidität die Preis-Elastizität weiter. Laut On-Chain-Daten sank die Anzahl der Wal-Adressen mit mehr als 1000 BTC von 1.285 am 22. Mai auf 1.279. Innerhalb einer Woche wurden mindestens 6000 BTC konzentriert abgestoßen (ca. 440 Millionen US-Dollar). Die Netto-Position der Langzeitinhaber fiel von 42.301 BTC auf 39.049 BTC, was einem Rückgang von 7,69% entspricht. Gleichzeitig sinken die Börsenreserven weiter auf 2,21 Millionen BTC; die Spot-ETF-Nettoabflüsse im Mai beliefen sich auf bis zu 2,3 Milliarden US-Dollar und stellten einen neuen historischen Rekord auf. Eine Verknappung der Liquidität führt dazu, dass schon relativ geringe Kauforders ausreichen, um den Preis vergleichsweise deutlich schwanken zu lassen.

Strukturell betrachtet hat der Rückprall den mittelfristigen Abwärtstrend nicht verändert. Damit das bärische Muster entschärft wird, muss der Preis 73.869 US-Dollar erfolgreich zurückerobern. Sollte diese Marke fallen, liegt die nächste Unterstützung bei 70.342 US-Dollar. Das technische Chartbild zeigt, dass der 100-Tage-EMA bereits auf den 200-Tage-EMA zuläuft; das Risiko eines Death Cross ist noch nicht beseitigt. Makroseitig ist besonders auf die Politik der US-Notenbank und Veränderungen der Renditen von US-Staatsanleihen zu achten: Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe hat inzwischen 4,54% erreicht, und die anhaltenden Erwartungen an eine Verknappung der Liquidität drücken weiterhin die Performance von Risk Assets.

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